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Die Herausforderungen von Mobilität im ländlichen Raum

Der 8. EnergieTag der Region stand im Zeichen innovativer und umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte

Vorne (v.l.n.r.) Michael Fuder (merkWATT GmbH), Dr. Ulrich Eichhorn (Konzernbereich Forschung und Entwicklung, Volkswagen AG), Manuela Hahn (Regionalverband Großraum Braunschweig), Landrätin Christiana Steinbrügge (Landkreis Wolfenbüttel), Patrick Nestler (Regionale EnergieAgentur e. V.). Hinten (v.l.n.r.) Dr. Stephan Tenge (avacon AG), Bürgermeister Thomas Pink (Stadt Wolfenbüttel), Thomas Krause (Regionale EnergieAgentur e. V.), Vizepräsident Prof. Dr.-Ing Gert Bikker (Ostfalia Hochschule), Gunnar Heyms (Regionale EnergieAgentur e. V.). Foto: Regionale EnergieAgentur/Susanne Hübner

Neuartige und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte – insbesondere im ländlichen Raum – standen am 1. September in Wolfenbüttel im Fokus des 8. EnergieTags. Vor diesem Hintergrund diskutierten rund 200 Experten und Interessierte auf Einladung der Regionalen EnergieAgentur e. V. (REA) in der Lindenhalle über Strategien und Lösungsideen. Veranstalter war die REA, in Kooperation mit der Allianz für die Region, dem Regionalverband Großraum Braunschweig, dem Landkreis und der Stadt Wolfenbüttel.

Hauptreferent Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter des Konzernbereichs Forschung und Entwicklung der Volkswagen AG, stellte in seinem Vortrag nachhaltige, zukunftsweisende Technologien und Verkehrsstrukturen in den Mittelpunkt. Bei der Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft lag der Fokus auf aktuellen regionalen Entwicklungen und Forschungsansätzen.

Gegenstand der Gespräche waren neben möglichen Antriebsvarianten (Elektro, Gas, Hybrid, Verbrennung) und Infrastrukturverbesserungen für den Individualverkehr auch neue ÖPNV- und Sharingmodelle. Veranstalter war die REA, in Kooperation mit der Allianz für die Region, dem Regionalverband Großraum Braunschweig, dem Landkreis und der Stadt Wolfenbüttel. Mit diesem letzten EnergieTag blickt die REA auf eine erfolgreiche Veranstaltungsserie mit namhaften Hauptrednern und nachhaltigen Impulsen für die Region zurück.

„Das Thema der Mobilität hat im ländlichen Raum einen hohen Stellenwert. E-Mobilität und Digitalisierung sind die Grundlage eines Smart Country. Im Vergleich zur oft zitierten Smart City ist das Umsetzungspotential für eine Elektromobilität im ländlichen Raum um ein Vielfaches höher als in der Stadt“, so Thomas Krause, Vorsitzender der REA.

Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter des Konzernbereichs Forschung und Entwicklung der Volkswagen AG, erläuterte: „Das Zukunftsprogramm TOGETHER – Strategie 2025 des Volkswagen Konzerns schafft notwendige Voraussetzungen, um unsere globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Nachhaltigkeit bedeutet dabei für unseren Konzern, ökonomische, soziale und ökologische Ziele gleichrangig und gleichzeitig anzustreben. Dementsprechend investiert der Konzern in den nächsten Jahren stark in die Zukunftstechnologien, die erforderlich sind, unsere Vision zu realisieren – wie beispielsweise die Elektrifizierung der Modellpalette, die Digitalisierungsoffensive im gesamten Konzern, das sichere Autonome Fahren und das Angebot von Mobilitätsdienstleistungen.“

Mit der Besichtigung des regenerativen Energieparks der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Niedersächsischen Lernfabrik für Ressourceneffizienz e. V. (NiFaR) konnten sich die Teilnehmer über aktuelle Forschungsergebnisse und Anwendungsszenarien in punkto Mobilität und Nutzung Erneuerbarer Energien informieren. Prof. Dr.-Ing. Gert Bikker, Vizepräsident der Ostfalia Hochschule, erläuterte die verschiedenen Faktoren, die für das Gelingen eines neuen Mobilitätskonzepts entscheidend sind. „Am Centrum für Elektromobilität sowie in unseren Forschungsfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 und Intelligente Systeme für Energie und Mobilität arbeiten Professorinnen und Professoren an Lösungsansätzen für die technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen von intelligenten Systemen für Mobilität. Entscheidend ist es, die Kompetenzen in der Region zu nutzen und praxisnah zu erproben und anzuwenden.“

Schlagwörter
Mobilität, EnergieTag, 2017, REA, Allianz für die Region, Regionalverband Großraum Braunschweig, Ulrich Eichhorn, Wolfenbüttel, Thomas Krause, NiFaR, Gert Bikker, Ostfalia Hochschule


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