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Zuschlag für neues Start-up-Zentrum

Braunschweig erhält 2018 eine neue Anlaufstelle für innovative Neugründungen

Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig. Foto: Florian Kleinschmidt

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft hat von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) die Zusage für eine Förderung von Start-ups in Höhe von insgesamt rund 170.000 Euro in den nächsten zwei Jahren erhalten. Die gleiche Summe stellt die Stadt Braunschweig bereit.

Nachdem das Land angekündigt hatte, drei bis vier Start-up-Zentren in Niedersachsen errichten zu wollen, hatte die Braunschweig Zukunft GmbH in enger Abstimmung mit dem Entrepreneurship Center der Ostfalia Hochschule und der TU Braunschweig den Antrag eingereicht. Das neue Start-up-Zentrum in Braunschweig soll im Technologiepark der Braunschweig Zukunft Platz finden und sich allem voran an junge Unternehmen aus der Mobilitätsbranche richten. „Die Zusage des Landes Niedersachsen ist eine großartige Nachricht. Das neue Start-up-Zentrum gibt uns die Möglichkeit, die Gründerförderung in Braunschweig weiter auszubauen und junge, innovative Unternehmen noch besser zu unterstützen“, befand Oberbürgermeister Ulrich Markurth.

Pro Jahr sollen in dem neuen Start-up-Zentrum mindestens sechs technologieorientierte Jungunternehmen umfassend betreut werden, die mit einem innovativen Geschäftsmodell ein schnelles und nachhaltiges Wachstum anstreben. Neben professioneller Beratung zu betriebswirtschaftlichen, technischen und juristischen Fragen sollen sie unter anderem auch ein Pitch-Training zur Vorbereitung auf Gespräche mit Investoren erhalten. Auch Kontakte zu möglichen Partnern und Kapitalgebern sollen vermittelt werden. „Das Zusammenspiel von jungen und erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern stärkt die Innovationskraft auf beiden Seiten“, so Markurth. Die Betreuungsdauer richtet sich nach dem individuellen Bedarf der Start-ups, soll jedoch in der Regel nicht länger als sechs Monate laufen.

Auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern soll das Start-up-Zentrum im städtischen Technologiepark am Rebenring untergebracht werden. „Damit binden wir das Start-up-Zentrum in das Gründerquartier ein, in dem es eine ganze Reihe von Gründerorten gibt, an denen Tüftler und Kreative auf Gleichgesinnte und Mitstreiter treffen“, so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.

Schlagwörter
Braunschweig Zukunft, NBank, Ostfalia Hochschule, TU Braunschweig, Gerold Leppa, Ulrich Markurth


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