Neuer Studiengang

Ab dem Herbst ist Peine ein Hochschulstandort – dann lässt sich dort Soziale Arbeit studieren

IUBH-Direktor Michael Kästner (von links), Kreis-Sozialrat Detlef Buhmann, Studienberaterin Nicola Buschle, Kreisrat Henning Heiß, Bürgermeister Klaus Saemann und Mario Fromm, Campusleiter des IUBH-Standortes Hannover, präsentierten den neuen Studiengang. Foto: IUB

IUBH-Direktor Michael Kästner (von links), Kreis-Sozialrat Detlef Buhmann, Studienberaterin Nicola Buschle, Kreisrat Henning Heiß, Bürgermeister Klaus Saemann und Mario Fromm, Campusleiter des IUBH-Standortes Hannover, präsentierten den neuen Studiengang. Foto: IUB

Soziale Arbeit praxisnah studieren – das geht künftig auch in Peine. Möglich wird dies durch eine neue Kooperation zwischen dem Landkreis Peine und der IUBH Internationalen Hochschule, die ab Herbst 2018 den dualen Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ in Peine anbietet. Dadurch tritt der Standort in Konkurrenz zum Angebot der Ostfalia in Wolfenbüttel – dem Platzhirschen in Sachen Soziale Arbeit in der Region.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die IUBH nach Peine bringen“, so Dr. Detlef Buhmann, Kreisrat für Soziales beim Landkreis. „Mit dem Studienangebot können wir direkt vor Ort und in hoher Qualität Fachkräfte für den sozialen Bereich ausbilden – und damit dem drohenden Fachkräftemangel frühzeitig begegnen.“ Die akademische Ausbildung der Studierenden wird die IUBH übernehmen, die den dualen Studiengang „Soziale Arbeit“ laut eigenen Angaben bereits in zehn Städten erfolgreich anbietet. Peine wird damit Außenstandort des IUBH-Campus Hannover. Mindestens 15 Studienplätze soll es im ersten Jahr geben. „Wir sind dankbar für den freundlichen Empfang hier in Stadt und Landkreis. Ich bin davon überzeugt, dass unser Studienangebot einen echten Mehrwert in der Ausbildungslandschaft der Region bedeuten wird,“ sagt Mario Fromm, IUBH-Campusleiter Hannover. Der duale Studiengang vermittelt in sieben Semestern fundiertes Fachwissen der Sozialarbeit, darunter pädagogisches, rechtliches und betriebswirtschaftliches Knowhow. Die Studenten wechseln wöchentlich zwischen theoretischem Studium an der IUBH und Praxisphasen, in denen sie Berufserfahrung in einer sozialen Organisation in der Region sammeln. Das Studium endet mit dem international anerkannten Abschluss Bachelor of Arts sowie der Anerkennung als „staatlich anerkannter Sozialpädagoge/ Sozialarbeiter.“

Die staatliche Anerkennung ist eine wesentliche Einstellungsvoraussetzung in den meisten sozialen Einrichtungen. Für die Studierenden ist das Angebot kostenfrei, die monatlichen Studiengebühren werden von den Praxisbetrieben übernommen. Praxisnähe, internationale Ausrichtung und maximale Flexibilität, verspricht die IUBH, die nach eigenen Angaben mehr als 14.000 Studierende mit ihren unterschiedlichen Studienmodellen auf den globalen Arbeitsmarkt vorbereite. Sie versammelt unter ihrem Dach drei voneinander unabhängige Hochschulbereiche: die IUBH Campus Studies mit internationaler Managementausrichtung, das IUBH Fernstudium und die IUBH Duales Studium. Das Campusstudium beinhaltet englischsprachige Bachelor- und Masterstudiengänge mit klarem Branchenfokus. Die flexiblen Fernstudiengänge der IUBH bieten ein breites Spektrum an Onlineprogrammen von Marketing über Soziale Arbeit bis Wirtschaftsrecht. Das duale Studium der IUBH umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge mit regelmäßigem Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Die IUBH bietet den Studierenden ein Netzwerk von renommierten Praxispartnern in der Wirtschaft: über 2.000 Unternehmen haben bereits mit der IUBH kooperiert. Die IUBH, die 1998 gegründet wurde, ist inzwischen in 15 Städten in Deutschland, Österreich und Irland
vertreten.

^