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6. Juli 2021
Advertorial

„Die aktiv-suchenden sind nur die Spitze des Eisberges“

Vermarktungsleiter Constantin Cordts und Sören Baake, der als Verkaufsleiter für den Stellenmarkt von FUNKE Medien Niedersachsen verantwortlich ist, über Recruiting in Zeiten der Pandemie, Künstliche Intelligenz bei der Kandidatensuche und die Bedeutungszunahme des Employer Brandings …

Verkaufsleiter Sören Baake (Rubrikenmärkte & Familienanzeigen) und ... Foto: Stephanie Joedicke.

Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf die Mitarbeitersuche?
Constantin Cordts: Die Wechselwilligkeit ist in der aktuellen Situation deutlich zurückgegangen. Es ist momentan schwieriger einen geeigneten Kandidaten für sich zu gewinnen. Denn die Erwartungshaltung an den Arbeitgeber ist stark gestiegen. Arbeitnehmer wollen wissen: Wie bewältigt das Unternehmen die Krise? Welche Skills werden geboten? Besteht zum Beispiel die Möglichkeit nach flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice? Das sind Fragen, die Unternehmen mehr denn je in ihren Arbeitgeberprofilen berücksichtigen sollten.

Hat die Pandemie den Bewerber sogar wieder zu einem Arbeitsmarkt gemacht?
CC: Pauschal kann man das gar nicht mit Ja oder Nein beantworten. Ich denke, dass dies stark von der jeweiligen Branche abhängt. Fachkräfte werden weiterhin händeringend gesucht.
Wer eine adäquate Ausbildung besitzt, kann sich immer noch eher seinen Arbeitsplatz beziehungsweise Arbeitgeber aussuchen. Auf der anderen Seite ist es schon so, dass viele Unternehmen Arbeitsplätze reduzieren mussten und es in diesen Bereichen einen Arbeitnehmer-Überhang gibt.

In welchen Branchen und bei welchen Stellenprofilen haben es Unternehmen aktuell besonders schwer, neue Mitarbeiter zu finden?
Sören Baake: Gerade die Gastronomie- sowie die Kultur- und Freizeitbranche mussten ihre Mitarbeiter in den letzten Monaten größtenteils ziehen lassen. Diese Branchen stehen jetzt mit deutlich weniger Mitarbeitern da, als noch vor dem Lockdown. Diese Personaldecke in kurzer Zeit wieder auf ein arbeitsfähiges Maß zu bringen, ist eine Herausforderung. Auch der Einzelhandel steht aktuell vor einem ähnlichen Problem. Und bei allen ist das Thema „Fachkräftemangel“ nach wie vor groß.

Zeitungsanzeigen, Jobportale, Social Media – es gibt viele Optionen beim Recruiting. Welche machen wann Sinn?
SB: Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Kandidaten die ein Unternehmen ansprechen sollte: Die aktiv- und die passiv-suchenden Talente. Nur durch einen crossmedialen Werbe-Mix können die Arbeitgeber diese beiden Gruppen gleichermaßen ansprechen. Die aktiv-suchenden, die durch die Buchung von Jobportalen bestens erreicht werden, sind im Bewerbermarkt allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Wir empfehlen unseren Kunden deshalb auch immer die Ansprache der passiv-suchenden Arbeitnehmer. Immerhin sind 50 bis 70 Prozent davon bei einem passenden Angebot wechselwillig.

… Vermarktungsleiter Constantin Cordts von FUNKE MediaSales Niedersachsen in der
Unternehmenszentrale in der Braunschweiger Innenstadt. Foto: Stephanie Joedicke.

Und wie erreicht man diese?
SB: Über ganz unterschiedliche Medien, etwa über den Klassiker Print oder natürlich Social Media und Radio. Ich will das am Beispiel von Radio38 erklären: Mit dem Regionalsender erreichen unsere Kunden über 200.000 Hörer und somit potenzielle Bewerber in der Region Braunschweig/Wolfsburg. Durch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Erstellung eines Radiospots kann man sich hierbei deutlich vom Mitbewerber absetzen und vergrößert somit die Wahrnehmung des Unternehmens. Das ist erfolgversprechendes Branding.

Wie erreichen Unternehmen junge Menschen am besten?
SB: Dort, wo sie sich am meisten aufhalten – im Netz. Wir produzieren für Firmen ihre Ausbildungsangebote als Video und hosten sie auf unserem Youtube-Kanal raketenstart.tv. Das kommt extrem gut an bei der Zielgruppe. Aber auch die Tageszeitung sollten Personaler nicht außer Acht lassen. Es ist immer noch so, dass die Eltern und Großeltern einen sehr großen Einfluss auf ihre Kinder haben, wenn es um die Entscheidung für oder gegen eine Ausbildung geht. Und diese Zielgruppe erreichen Sie nun einmal mehr über die klassischen Medien.

Warum sollte man bei der Mitarbeitersuche auf regionale Medienhäuser setzen?
CC: Wir generieren mit unseren Produkten pro Monat gut 2,6 Millionen Kontakte in der Region. 90 Prozent der Arbeitnehmer kommen von hier, insofern erreichen die Unternehmen mit unseren Medien auf Anhieb einen sehr großen Anteil ihrer potenziellen Bewerber. Unsere Kunden dürfen bei uns sicher sein, ein Rund-um-Sorglos-Paket zu bekommen. Das fängt bei der Zusammenstellung eines geeigneten Werbe-Mix‘ an und hört bei Flatrate-Angeboten noch nicht auf. So spart der Kunde wertvolle Zeit, hat volle Kostenkontrolle und kann sich weiter auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Wie hat sich der Recruiting-Markt verändert?
CC: Das Thema Employer Branding hat immens an Bedeutung gewonnen. Skills und das Image eines Arbeitgebers spielen nicht selten eine ausschlaggebende Rolle für Bewerber. Damit wird aber auch die Auswahl der Medien immer wichtiger. Für die Talentsuche braucht es eher eine spitze Zielgruppe. Für den positiven Imagetransfer im Sinne eines erfolgreichen Brandings ist dagegen eine hohe Reichweite von Vorteil.
SB: Zusätzlich zu den klassischen Medien wie Tageszeitung, Anzeigenblatt und unserem Jobportal job38.de haben unsere Kunden auch die Möglichkeit, Social Recruiting-Kampagnen, Radiowerbung und seit kurzem auch TV-Werbung zu buchen. Nehmen wir einmal die TV-Werbung: Da wir hier PLZ-genau ausspielen können, sind die Kosten hierfür auch deutlich geringer als in der Regel vermutet wird. Über diese Möglichkeit lassen sich sowohl passiv-suchende Talente ansprechen, als auch das Image des Arbeitgebers generell stärken.

Wie sieht das Recruiting der Zukunft aus?
SB: Das ist ein spannendes Thema: Künstliche Intelligenz gewinnt auch im Bereich Recruiting immer mehr an Relevanz. Wir haben beispielsweise jetzt schon die Möglichkeit Stellenanzeigen von unseren Kunden mit einer Social Recruiting Kampagne an genau die Talente auszuspielen, die mit ihrem Profil auf die ausgeschriebene Stellenanzeige passen. Erreicht wird das mit KI, die Bewegungsprofile auf den Plattformen Facebook, Instagram und Google auswertet. Somit vermindern wir den Streuverlust und erhöhen deutlich die Anzahl an qualitativen Bewerbungen.

Das heißt konkret?
SB: Damit sind wir unserem Ziel ein gutes Stück näher, unseren Kunden passende Matches mit geringstem Aufwand garantieren zu können.

Sören Baake
Verkaufsleiter
Rubrikenmärkte & Familienanzeigen
Adresse Hintern Brüdern 23,
38100 Braunschweig
Telefon 0531 3900-494
E-Mail soeren.baake@funkemedien.de

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