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8. Oktober 2021
Advertorial

Lebensräume bewahren!

Dr. Scheller Stiftung ist offen für neue Ideen, Partner und Projekte in der Region

Seit 2014 präsentiert sich der Geopunkt Jurameer Schandelah jährlich am Tag des Geotops im September. Im Bild: Das Grabungsteam im Jahr 2016. Foto: Foto: Dr. Scheller Stiftung/Achim Ritter

Seit 2014 präsentiert sich der Geopunkt Jurameer Schandelah jährlich am Tag des Geotops im September. Im Bild: Das Grabungsteam im Jahr 2016. Foto: Foto: Dr. Scheller Stiftung/Achim Ritter

Das Braunschweiger Land zeichnet sich durch vielfältige und zum Teil einzigartige Natur- und Lebensräume aus. Deren Schutz, Erhalt und Pflege hat sich die Dr. Scheller Stiftung verschrieben. „Die Geostrukturen in dieser Region sind bemerkenswert“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Scheller, der die Stiftung mit seiner Frau Kristiane 2008 gemeinsam gegründet hat. Sie ist seinem Großvater gewidmet, der Scheller schon als Kind die ökologischen und paläontologischen Schätze der Region nahebrachte.

Als Mitglied im Natur-Netz Niedersachsen, dem Netzwerk niedersächsischer Natur- und Umweltstiftungen, arbeitet die Dr. Scheller Stiftung eng mit anderen Stiftungen und Institutionen, Verwaltungen und Interessengruppen zusammen mit dem Ziel, das ökologische Erbe durch die Förderung von Natur- und Umweltschutz sowie nachhaltiger Landwirtschaft zu bewahren: Das mag erst einmal sehr abstrakt klingen – ist es aber nicht. Der Geopunkt Jurameer Schandelah ist ein Beispiel. Die bedeutende Fundstelle von 180 Mio. Jahre alten Fossilien ist heute dank des Engagements der Dr. Scheller Stiftung zusammen mit dem Naturhistorischen Museum Braunschweig ein Forschungs- und Erlebnisort. Ein weiteres Beispiel: Der Naturpfad Wohld, der als Rundweg durch das Gelände des Geopunkts führt und Pflanzen- und Tierwelt sowie Historie und Evolution des Ortes thematisiert. Dafür wurden Biotope geschaffen und beim originalgetreuen Wiederaufbau des letzten historischen Feldstalls hat Prof. Dr. Scheller selbst Hand angelegt und das Fachwerk verfüllt. Eben ein echtes Herzensprojekt für ihn – wie so viele. Biotopvernetzung etwa: Sie ist für Rüdiger Scheller das Gebot der Stunde, um gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu stabilisieren und ihr Aussterben zu verhindern: „Es gibt hier und da Pläne dafür, aber das sind oft nur Lippenbekenntnisse. Es wird vieles davon nicht umgesetzt, das fällt zu wenig auf fruchtbaren Boden“.

Ein weiteres Stichwort Bauen: Nirgendwo sonst ist die Recyclingquote so gering und der CO2-Verbrauch so hoch wie hier, nirgendwo sonst der ökologische Fußabdruck so katastrophal. „Wir müssen und können mit wesentlich geringerem Ressourcen-Einsatz bauen. Es gibt genug Rohstoffe und Bauweisen mit einer hohen Lebensdauer und Wiederverwendbarkeit“, so Prof. Scheller. Das Prinzip heißt „Cradle to Cradle“, gemeint ist ein ressourcen- und umweltschonender Kreislauf. Über eine Plattform ließe sich Baumaterial austauschen. Und auch die Baubiologie spiele eine Rolle, denn der hohe Chemieeinsatz in vielen Baustoffen sei bedenklich, sagt Scheller.Kontaktdaten der Dr. Scheller Stiftung

Nur zu gern würde er, der auch als Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der TU Braunschweig gewirkt hat, ein gemeinsames Pilotprojekt anschieben und „mal ernst machen, die hohe wissenschaftliche Kompetenz des Standortes nutzen“. Die Zukunft treibt ihn um, vor allem die Tatsache, „dass wir jetzt auf Kosten nachfolgender Generationen leben“. Damit sich Dinge ändern, dessen ist sich Prof. Dr. Rüdiger Scheller sicher, „müssen wir Älteren das Ruder herumreißen und die jungen Leute stärken und sie informieren“. Die Arbeit der Stiftung setzt genau da an.

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