13. Februar 2020
Aus der Region

16. Braunschweiger Immobilienfrühstück

Kreislaufwirtschaft bietet neue Ansätze für Bau- und Immobilienbranche

Von rechts nach links: Gastredner Prof. Dr. Michael Braungart, Mark Uhde (Vorstand der Volksbank BraWo), Gerold Leppa (Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH) und Matthias Wunderling-Weilbier (Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung) begrüßten rund 150 Gäste zum 16. Braunschweiger Immobilienfrühstück. Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Peter Sierigk.

Die Braunschweig Zukunft GmbH begrüßte am 12. Februar rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum 16. Braunschweiger Immobilienfrühstück. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Kreislaufwirtschaft, das der Bau- und Immobilienbranche neue Ansätze und Geschäftsmodelle eröffnen könnte.

Mit dem Gastredner Prof. Dr. Michael Braungart, Gründer der EPEA GmbH und des Hamburger Umweltinstitutes, hatte die Wirtschaftsförderung einen Pionier der Kreislaufwirtschaft eingeladen. Braungart ist Mitentwickler des „Cradle to Cradle“ – Ansatzes. Dieser baut unter anderem darauf, von vornherein nur Materialien in der Produktion zu verwenden, die über die Lebensdauer eines Produktes hinaus wieder dem Rohstoffkreislauf zugeführt werden können.
Er gab außerdem Anregungen, wie sich das Konzept auf die Bau- und Immobilienbranche anwenden lässt. „Wir machen die falschen Sachen perfekt und dann perfekt falsch. Es geht nicht darum weniger schädlich zu sein, sondern alle Dinge so zu gestalten, dass sie einen Mehrwert für den Menschen und die Natur bieten“, so Braungart.

Zuvor wurde die Veranstaltung im Business Center II des BraWo Parks von Mark Uhde, Vorstand der Volksbank BraWo, eröffnet, der das Wort an Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, übergab. Leppa sprach über die aktuelle Entwicklung der Stadt. In Braunschweig stünden in den kommenden Jahren mehrere Projekte an, die „wegweisend für die Stadtentwicklung und Immobilienwelt“ seien, so Leppa. „Sowohl im Europaviertel, im Bahnhofsumfeld sowie im Förderprojekt Bahnstadt haben wir die Möglichkeit, ein attraktives Zusammenspiel aus Wohnraum, Einzelhandel, Freizeitangeboten sowie Büro- und Gewerbeflächen zu schaffen.“

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