5. Oktober 2016
Aus der Region

„eHealth“ – Gesundheit im Netz

Wie können uns Vernetzung und Digitalisierung im Gesundheitswesen nutzen?

Auch Dr. Andreas Goepfert, Chef des Braunschweiger Klinikums, wird sich an der Diskussion beteiligen. Foto: privat

 "eHealth" bezeichnet die Digitalisierung und Vernetzung medizinischer Daten ebenso wie die von Versorgungsstrukturen über Sektoren des Gesundheitswesens hinaus. Am morgigen Donnerstag diskutieren Experten aus Forschung, Medizin, Wirtschaft und Politik um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft. Auch das Publikum ist eingeladen, sich mit den Experten über Chancen und Herausforderungen von „eHealth“ auszutauschen. Die Podiumsdiskussion bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Meine Gesundheit geht ins Netz – Digitalisierung des Gesundheitswesens“.

In vielen Lebensbereichen ist die Nutzung von Onlinediensten, Social Media, Apps und Co. schon lange selbstverständlich. Unser Gesundheitswesen hingegen hinkt hinterher: Formulare, Papiere und lokal gespeicherte Daten verursachen Zeitverluste in der Notfallmedizin und erschweren abgestimmte Therapieverläufe über verschiedene Einrichtungen hinweg. Die Initiative „eHealth.Metropolregion“ hat sich auf die Fahne geschrieben, Abhilfe schaffen. Neben technischen Lösungen arbeitet sie an Standards und nimmt Chancen und Herausforderungen auf sozialer Ebene in den Blick. Was es für jeden Einzelnen bedeutet, mit gesundheitsbezogenen Daten digital erfasst zu sein, wird morgen diskutiert.

Gäste sind:

Dr. Carola Reimann: Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales und Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dr. Andreas Goepfert: Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor des Städtischen Klinikums Braunschweig gGmbH

Kai Florysiak: Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH und Mitglied im Beirat eHealth.Niedersachsen

Dr. Nils Hellrung: Gründer und Geschäftsführer der Symeda GmbH in Braunschweig und Mitglied des Beirates von eHealth.Niedersachsen

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