Ein Kompromiss

Keine Fusion der IHK Lüneburg-Wolfsburg und Braunschweig

IHK-Präsident Olaf Kahle. Foto: Tamme/IHK Lüneburg-Wolfsburg

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hat sich für eine Ausweitung der Kooperation mit der IHK Braunschweig ausgesprochen, jedoch gegen eine Fusion.

Es soll nun Sondierungsgespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit mit der IHK Braunschweig geben. Ziel soll es sein, Aktionsfelder für eine vertiefte Zusammenarbeit zu ermitteln und in ihren Auswirkungen auf das Leistungsvermögen, die Strukturen und Finanzen zu beschreiben. Die IHK Lüneburg-Wolfsburg soll offen bleiben für die Weiterentwicklung der Kooperationsbeziehungen auch zu anderen Industrie- und Handelskammern.

„Uns geht es darum, den Bedürfnissen unserer Mitglieder in beiden IHK-Bezirken noch besser gerecht werden zu können und das funktioniert nur, wenn man miteinander reden und schauen kann, wo sind wir gemeinsam besser“, sagte IHK-Präsident Olaf Kahle. Er freue sich darauf, diese Gespräche jetzt führen zu können, vor allem vor dem Hintergrund von gemeinsamen Herausforderungen wie Fachkräftesicherung, Digitalisierung, dem komplexer werdenden Prüfungswesen und damit einhergehend der Sicherung des ehrenamtlichen Engagements. Auch aus Braunschweig habe er im Vorfeld Gesprächsoffenheit für eine Intensivierung der Zusammenarbeit signalisiert bekommen. Kahle betonte: „Wir haben in der Arbeitsgruppe intensiv diskutiert und einige Ansätze erarbeitet, die wir jetzt genauer prüfen dürfen. Das ist ein Kompromiss, der den sehr unterschiedlichen Anforderungen der Regionen unseres IHK-Bezirks gerecht wird.

 

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