8. April 2019
Aus der Region

Entstehung der fünftgrößten Sparkasse Niedersachsens

Die Sparkassen Gifhorn-Wolfsburg und Celle fusionieren

1. Reihe von links: Dr. Jörg Nigge (Oberbürgermeister Stadt Celle), Kay Hoffmann (stv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg), Stefan Gratzfeld (Vorsitzender des Vorstandes Sparkasse Celle), Dr. Patrick Kuchelmeister (Vorstandsmitglied Sparkasse Celle), Dr. Andreas Ebel (Landrat Landkreis Gifhorn); 2. Reihe von links: Klaus Mohrs (Oberbürgermeister Stadt Wolfsburg), Gerhard Döpkens (Vorsitzender des Vorstandes Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg), Klaus Lüdiger (Mitglied des Vorstandes Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg); 3. Reihe von links: Klaus Wiswe (Landrat Landkreis Celle), Josephine Perlin (stv. Personalratsvorsitzende Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg) und Thomas Aulich (Personalratsvorsitzender Sparkasse Celle). Foto: Sparkasse

Die politischen Gremien haben dem Fusionskonzept mit großer Mehrheit zugestimmt, schon am 1. September 2019 werden beide Sparkassen zusammengeführt. Mit der Fusion der beiden Häuser entsteht die fünftgrößte Sparkasse Niedersachsen mit einer Bilanzsumme von 6,4 Milliarden Euro, 1.200 Mitarbeitern, 225.000 Kunden und einem Kundengeschäftsvolumen in Höhe von zwölf Milliarden Euro.

„Mit dem Votum für die Fusion ist eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen worden. Davon werden Kunden, Mitarbeiter, die Region und schließlich auch die Sparkasse selbst spürbar profitieren“, sagt Dr. Andreas Ebel. Der Gifhorner Landrat führt den Verwaltungsrat der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und wird auch der erste Verwaltungsratsvorsitzende der fusionierten Sparkasse. Ebel begrüßt, dass die Verhandlungen zügig geführt und die Entscheidungen innerhalb eines kurzen Zeitraumes getroffen wurden. „Wir blicken auf intensive Gespräche zurück, in die sich alle Beteiligten aktiv und verantwortungsbewusst eingebracht haben. Es war ein guter Schulterschluss und die zahlreichen Argumente für diese Fusion sprechen für sich.“

Die Hauptstelle und der Vorstandsitz werden in Gifhorn sein. Träger der fusionierten Sparkasse sind der Landkreis Gifhorn (30%), die Stadt Wolfsburg (20%), der Landkreis Celle und die Stadt Celle (jeweils 25 %). Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg wird die Sparkasse Celle juristisch und technisch aufnehmen. „Mit der neuen Größe wird auch die Bedeutung der Sparkasse in der Region wachsen“, sagt Dr. Jörg Nigge. Der Celler Oberbürgermeister ist Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Celle und war von Anfang an vom Nutzen der Fusion überzeugt. Nigge weiter: „Stefan Gratzfeld und Kay Hoffmann führen ihre heutigen Positionen in den Sparkassen Celle und Gifhorn-Wolfsburg als Vorstandsvorsitzender und stellvertretender Vorstandsvorsitzender in der fusionierten Sparkasse fort, Dr. Patrick Kuchelmeister aus Celle wird das Vorstandstrio komplettieren.“ Der heutige Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Gerhard Döpkens, und Vorstandmitglied Klaus Lüdiger werden dem künftigen Vorstand altersbedingt nicht mehr angehören.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Celle und künftige Vorstandsvorsitzende der fusionierten Sparkasse, Stefan Gratzfeld, betont: „Wir handeln aus der Position der Stärke heraus. Das ermöglicht uns, die Zukunftsfähigkeit unserer Sparkasse noch besser zu sichern. Wir können noch effizienter werden und Synergien heben. Wir haben die Kraft, um noch intensiver in richtungsweisende digitale Strukturen zu investieren. So bleiben wir attraktiv für unsere Kunden – Privatkunden ebenso wie regionaler Mittelstand – und das ist die Grundlage für unseren Erfolg. Für unsere Kunden bleiben die Strukturen vertraut, die Möglichkeiten wachsen aber und die Beziehung zu uns wird noch bequemer, einfacher und schneller werden. Die Sparkasse wird größer werden aber nah bleiben.“

Auch die Mitarbeiter profitieren von der Fusion, so der Celler Personalratsvorsitzende Thomas Aulich: „Wir haben eine ausdrücklich gute Dienstvereinbarung über personelle, organisatorische und soziale Maßnahmen abgeschlossen. In der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg wird es für Mitarbeiter auch neue Aufgaben und neue Einsatzorte geben. Als Personalräte sind wir fest davon überzeugt, dass diese Veränderungen aber auch berufliche Chancen, Qualifizierungen und Perspektiven bedeuten – bei einem sicheren, modernen, zukunftsorientierten und familienfreundlichen Arbeitgeber.“

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