„InnoLink“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen

Im Fokus: Die Innovationsfähigkeit der Wirtschaftsregion

Produktentwicklungsexperten des Instituts für Konstruktionstechnik bei der Arbeit: Timo Richter, Tarik Sahin und Ann-Kathrin Bavendiek entwickeln Ideen für das Forschungsprojekt "InnoLink". Foto: TU Braunschweig

Mit dem EU-Forschungsprojekt „InnoLink“ werden praktische Lösungen für die Herausforderungen der Globalisiereung und Digitalisierung bereitgestellt – angeboten werden unter anderem Wokshops und Coachings. Expertinnen und Experten der Technischen Universität Braunschweig und der Ostfalia Hochschule entwickeln dafür zusammen mit den Unternehmen eine spezielle Innovationsmethodik und Werkzeuge. Unternehmen aus der Region, unabhängig von ihrer Größe, können ab sofort bei der Untersuchung des Innovationsbedarfs und des Innovationspotentials beteiligen.

„Der zentrale Erfolgsfaktor für die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen ist der Zugang zu methodischem und technologischem Wissen. Das gilt mehr denn je im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung“, erklärt Professor Thomas Vietor, Leiter des Instituts für Konstruktionstechnik der TU Braunschweig.

„In unserer Wissensgesellschaft werden die Innovationszyklen immer kürzer werden. Produkte und Prozesse müssen permanent modernisiert, Ergebnisse aus der Forschung systematisch in die Wirtschaft transferiert werden. Das ist Innovation. Mit ‚InnoLink‘ werden wir die Unternehmen dabei unterstützen“, erklärt Professor Reza Asghari, Leiter des Entrepreneurship Center der Ostfalia Hochschule.

Innovationen spielen eine Große Rolle – gerade in einem Zeitalter der Digitalisierung und der Globalisierung. Den Bedarf und das Potential bei kleinen und mittleren Unternehmen untersuchen Mitarbeiter für Produktentwicklung, Betriebswirtschaft und Organisationsökonomie der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Zusammen mit den teilnehmenden Unternehmen entwickeln sie entsprechende Werkzeuge und Methoden und stellen ihnen Strategien auf dem gleichnamigen Wissensportal zur Verfügung.

Dank des Forschungsprojekts können kleine und mittlere Unternehmen von der Expertise und Kompetenz der Wissenschaftsregion profitieren.Ansätze wie „Design Thinking“ oder „Open Innovation“ werden den Unternehmen ebenso zugänglich gemacht, wie Methoden zur Einführung innovativer Produkte oder Kooperationen mit innovativen Startups sowie neuer Geschäftsmodelle. Unter anderem werden Pilotprojekte und Workshops mit Industriepartnern und Wirtschaftsförderern durchgeführt.

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