26. August 2016
Arbeit & Bildung

„Innovative Rekrutierungswege für Azubis und Fachkräfte“

Der Unternehmensservice Fachkräfte der IHK Lüneburg-Wolfsburg

Caroline Schneider-Skibbe und Stefanie Huber beraten kleine und mittlere Unternehmen in der Region Nordostniedersachsen bei der Fachkräftesicherung. Foto: IHK Lüneburg-Wolfsburg

Der Fach- und Führungskräftemangel ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft – und das auch in unserer Region. Eine gute Chance für kleine und mittlere Unternehmen in der Region Nordostniedersachsen bei der Fachkräftesicherung ist die Initiative Unternehmensservice Fachkräfte der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg. Vor einigen Monaten startete das Projekt, das die Partner der Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen in der IHK-Zukunftsinitiative hierjetztmorgen entwickelt haben – jetzt gibt es dafür eine Finanzspritze vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium: 167.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds sollen in den kommenden zwei Jahren dafür genutzt werden, um neue Möglichkeiten bei der Personalsuche zu etablieren.

„Das Projekt ist sowohl für die Unternehmen als auch für die Arbeitnehmer in der Region Nordostniedersachsen gleichermaßen ein Gewinn“, sagt der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Das inhaltliche Beratungsangebot des ‚Unternehmerservices Fachkräfte‘ ist mit den Themenschwerpunkten Personalbeschaffung, Arbeitgebermarketing, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Willkommenskultur und Integration sehr vielseitig aufgestellt. Gerade kleine Unternehmen ohne eigene Personalabteilung werden so bei der Fachkräftesicherung und -gewinnung unterstützt.“

Seit dem Projektstart haben Stefanie Huber und Caroline Schneider-Skibbe, zwei IHK-Beraterinnen für Fachkräftesicherung aus Lüneburg und Celle, dreißig Unternehmen besucht und dazu informiert, welche Möglichkeiten Unternehmen nutzen können, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. „Wir zeigen innovative Rekrutierungswege für Auszubildende und Fachkräfte – auch aus dem Ausland, geben Tipps zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten und erklären, wie es gelingt, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern“, sagt Stefanie Huber. Dabei schätzen die beiden bestehende Aktivitäten der Unternehmen ein, geben bei Bedarf Verbesserungsvorschläge und weisen auf neue Möglichkeiten hin. Die Beratung öffnet den Blick für sinnvolle betriebliche Maßnahmen – und schafft Transparenz über die vielen neuen Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung.

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