6. Juni 2017
Aus der Region

Umstrittene Stromtrasse Suedlink – Debatte kommt nach Niedersachsen

Die Energiewende ist längst eingeläutet. Aber noch fehlt es an Stromtrassen. Umstritten ist in Niedersachsen die Suedlink-Trasse quer durchs Land. Jetzt stehen erste Debatten auf dem Programm

Zwei Prototypen für Erdkabel mit drei Adern liegen am 06.02.2013 in Göttingen unter einer Hochspannungsleitung. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der Verlauf der geplanten Stromtrasse Suedlink ist heftig umstritten. Für Juni hat die zuständige Bundesnetzagentur zu drei sogenannten Antragskonferenzen in Niedersachsen geladen, bei den sich Betroffene zu den Plänen äußern können. Auftakt ist am Dienstag in Osterode.

Die etwa 700 Kilometer lange Gleichstromtrasse soll die «Hauptschlagader» der Energiewende werden. Die Leitungen verlaufen von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Großgartach in Baden-Württemberg sowie von Wilster in Schleswig-Holstein nach Grafenrheinfeld in Bayern.

Netzbetreiber sind die Unternehmen Tennet und TransnetBW. Sie haben mögliche Routen erarbeitet, von denen sie einen Vorschlagskorridor favorisieren und eine zweite Alternativlösung anbieten. «Das einzige, was bislang aber fest steht, sind Start und Ende. Alles dazwischen ist offen», betont der Sprecher Bundesnetzagentur Fiete Wulff. Die beiden weiteren Termine in Niedersachsen sind am 13. Juni in Hannover und am 20. Juni in Verden.

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