Vierter erfolgreicher Entscheiderinnen-Abend

Im Kunstmuseum stellte Kara Pientka sieben Formen der Selbst-Sabotage vor

Im Kunstmuseum stellte Kara Pientka sieben Formen der Selbst-Sabotage vor. Foto: regios24/Anja Weber

"So finden Sie Ihr Potenzial in Ihrer Schwäche" – lautete das Credo dieses Abends, bei dem Senior Coach Kara Pientka Formen der Selbst-Sabotage vorstellte; ausgehend von der Theorie Petra Bocks, Rednerin und Coach, die diese Sabotage provokativ "Mind-Fuck" nennt. Im Kunstmuseum stellte Kara Pientka das Konzept vor erfolgreichen Frauen der Region vor. Dr. Bettina Rothärmel, Marketing- und Vertriebsleiterin des BZV Medienhauses, und Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank Brawo, hatten zu diesem Vortrag eingeladen.

Es ging um Katastrophen-Denken, Selbstverleugnung und Druck, aber auch um Übermotivation: „Wenn künstliche Euphorie erzeugt wird, wartet auf der anderen Seite ein Tal der Tränen“, konstatierte Pientka. Zudem legte sie dar, warum gerade in diesen Schwächen oft die größten Stärken verborgen legen. „Wenn ich jemanden sabotieren will, treffe ich ihn da, wo er das meiste Potenzial hat.“ Wen oft der Katastrophenmodus übermanne, könne in Wahrheit ein besonders mutiger Mensch sein, der sich nur selbst sabotiert. Auch andere Störungsarten überführte sie in positive Eigenschaften und Potenziale. Der Weg aus der Blockade: Man müsse sich vor Augen führen, was man wirklich kann, was man will, und wie die Situation sich real gestaltet, unabhängig vom sabotierenden Blick, so Pientka.

Dem Vortrag schloss sich eine Gesprächsrunde im Foyer an, bei der sich die Gäste angeregt austauschten. 


Dr. Bettina Rothärmel, Marketing- und Vertriebsleiterin des BZV Medienhauses, und Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank Brawo, hatten zu diesem Vortrag eingeladen. Foto: regios24/Anja Weber

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