24. März 2022
Entscheider

Bietergemeinschaft soll Atommüllrückholung planen

Die BGE hat die Entwurfsplanung vergeben

Dr. Thomas Lautsch. Foto: BGE

In der Schachtanlage Asse II im Landkreis Wolfenbüttel lagern rund 47.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Nachdem in einem ersten Planungsschritt ein Konzept für deren Rückholung erstellt wurde, hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung nun Phase 2 erreicht. Die Entwurfsplanung für die Rückholung der radioaktiven Abfälle von der 750-Meter-Sohle wurde an eine Bietergesellschaft vergeben.

Die Uniper Anlagenservice GmbH, Redpath Deilmann GmbH, TÜV Rheinland Industrieservice GmbH sowie Ercosplan Ingenieurgesellschaft Geotechnik und Bergbau GmbH arbeiten gemeinsam an der Planung. „Bei dem Vertragsabschluss handelt es sich um den nächsten Schritt auf dem zeitkritischen Pfad der sicheren Stilllegung der Asse. Auf der 750-Meter-Sohle lagern mit Abstand die meisten radioaktiven Abfälle und die Herausforderungen sind hier unter anderem durch die Instabilität der Einlagerungskammern am größten“, sagt Dr. Thomas Lautsch, technischer Geschäftsführer der BGE.

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