14. Juni 2022
Entscheider

Erfolgreichstes Jahr in der Unternehmensgeschichte

Volksbank BraWo erzielte 2021 Rekordergebnis

Präsentierten auf der Vertreterversammlung das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte (v.l.n.r.): Vorstandsmitglied Mark Uhde, Aufsichtsratsvorsitzender Torsten-Armin Kietzmann, Vorstandsvorsitzender Jürgen Brinkmann und Vorstandsmitglied Ralf Schierenböken. Foto: Volksbank BraWo

Eine Gewinnerhöhung um 50 Prozent, zehn Prozent Dividende zuzüglich Sonderdividende von fünf Prozent für Mitglieder und Resilienz dank Immobiliengeschäft – so das Fazit des Jahresberichts 2021, den der Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank BraWo am 13. Juni der Vertreterversammlung im Wolfsburger CongressPark vorlegten. Demnach erzielte die Genossenschaft neue Rekorde: Die Bilanzsumme stieg um 10,7 Prozent auf rund 5,75 Milliarden Euro, die Zahl der Kunden wuchs auf rund 155.000 und damit um über 50 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. „Im Geschäftsjahr 2021 hat die Volksbank BraWo das beste Ergebnis in ihrer Unternehmensgeschichte erwirtschaftet – und das trotz der coronabedingt schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das bestätigt einmal mehr, dass unsere Geschäftsstrategie die richtige ist“, fasste Vorstandsvorsitzender Jürgen Brinkmann zusammen.

Besonders erfolgreich entwickelte sich laut Vorstandsmitglied Mark Uhde das Segment Private Banking. Die Braunschweiger Privatbank betreut derweil ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro und gewann 250 Neukunden. Für den Standort der Privatbank in Köln erwarb die Volksbank BraWo eine Büroimmobilie – die Investition ist Teil der ankündigungsgemäß nur moderat gestiegenen Investitionen der BraWo in Sachanlagen von 964 Millionen Euro 2021 – nach dem starken Anstieg der Immobilieninvestments 2020 war hier eine Phase der Konsolidierung vorgesehen. Das Immobiliengeschäft trage maßgeblich zum Erfolg der Volksbank bei, so Uhde: „Es macht die Bank unabhängiger vom klassischen Bankgeschäft, damit resilienter und ermöglicht uns Investitionen für eine erfolgreiche Zukunft.“

„Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie zeitgemäß der genossenschaftliche, regional ausgerichtete Ansatz im Bankgeschäft ist“, konkludierte Brinkmann und zeigte sich zuversichtlich auch im laufenden Jahr gute Ergebnisse erzielen zu können.

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