6. Juni 2022
Entscheider

Ergebnis bei MAN in Salzgitter belastet

Service-Geschäft gleicht Rückgang jedoch aus

Die Lkw-Produktion bei MAN stand aufgrund des Ukraine-Krieges zeitweise still. Foto: MAN Truck & Bus SE

Die Produktion beim Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus war im ersten Quartal 2022 direkt von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine betroffen. Lieferausfälle stoppten die Lkw-Produktion für einige Wochen und auch der vollständige Produktionshochlauf wird voraussichtlich noch einige Monate in Anspruch nehmen. Das hat auch Auswirkungen auf das Operative Ergebnis gehabt. Dieses betrug im ersten Quartal 57 Millionen Euro. Der Absatz von insgesamt 19.325 Fahrzeugen sank somit um 17 Prozent.

„Neben dem volumenbedingten Umsatzrückgang wurde das Operative Ergebnis durch den Produktionsstopp in einigen Werken, höhere Energiekosten sowie negative Materialpreisentwicklungen belastet. Dem stand unter anderem eine positive Lkw-Margenentwicklung bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gegenüber“, sagte Inka Koljonen, Vorständin für Finanzen, IT und Recht der MAN Truck & Bus SE. Das starke Service-Geschäft hat den Rückgang jedoch teilweise ausgeglichen.

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