6. Oktober 2022
Entscheider

Kunststoff-Spezialisten ersetzen PU-Gießverfahren

RPM erweitert Produktion um ein neues 3D-Druck-Verfahren

Die Geschäftsführung von rpm: Dr. Jörg Gerken, Geschäftsführung Technik; Dr. Claus Thomy, Geschäftsführung Vertrieb; Dr. Klaus Kreutzburg, Geschäftsführung Finanzen. Foto: rpm

Die rpm rapid product manufacturing GmbH hat für den Geschäftsbereich der additiven Fertigung, weitgehend auch als 3D-Druck bezeichnet, einen Digital Light Projection (DLP) Drucker in Großformat mit dem Werkstoff ETR 90 eingeführt. Der neue additive Werkstoff sei dazu geeignet, Polyeurethen-Gießprojekte in die additive Fertigung zu überführen.

Dr. Jörg Gerken, Technischer Geschäftsführer von rpm, ist nach Angaben des Unternehmens immer wieder auf der Suche nach Werkstoffen, die verbesserte Materialeigenschaften bieten sowie den Anforderungen in Einsatz standhalten: „ETR 90 erfüllt diese Anforderungen mit der klassenbesten Kombination aus Zähigkeit, Zugfestigkeit und Elastizitätsmodul für 3D-gedruckte Elastomere in 90 Shore A.“ Nach eigener Darstellung ist rpm der erste europäische Hersteller, der ETR 90, der sich für industrielle Einsätze eigne, im Portfolio hat.

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