8. Juli 2019
Personalien

Stabwechsel im Sozialpädiatrischen Zentrum

Dr. Antje Mey übernimmt ab Juli die Leitung des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) des Klinikums Braunschweig

Alte und neue Leitung des Sozialpädriatischen Zentrums: Dr. Ulrich Frank und Dr. Antje Mey. Foto: Klinikum Braunschweig/ Peter Sierigk

Dr. Antje Mey folgt auf Dr. Ulrich Frank, der nach 34 Jahren an der Spitze des SPZ in den Ruhestand geht. Bislang war die 51-jährige Antje Mey Oberärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

In seiner langjährigen Tätigkeit stellte Dr. Frank fest, dass die eher informelle Betrachtung von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Kindern nun vermehrt durch eine multiprofessionelle und messende Beschreibung ersetzt wird: „Diese neue Betrachtungsweise ist Grundlage von Therapie, Rehabilitation und Einleitung von Eingliederungsmaßnahmen geworden“, so Dr. Frank. „Der Bedarf nach einer umfassenden Beschreibung neurologischer und sozialpädiatrischer Krankheitsbilder kommt von Eltern, Erziehern, Lehrern und begründet, dass die Anzahl der in Braunschweig behandelten Kinder von ca. 600 pro Jahr 1985 auf mittlerweile über 2300 pro Jahr gestiegen ist.“

Auch in der Rehabilitation körperlich behinderter Kinder habe es in den letzten Jahren große Fortschritte gegeben: „Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von hochtechnisierten Hilfsmitteln zur Kompensation motorischer und sprachlicher Defizite, von denen wir vor 30 Jahren nur träumen konnten.“

Für Dr. Antje Mey ist das Sozialpädiatrische Zentrum kein Neuland. „Als Oberärztin in der Klinik für Kinder und Jugendmedizin habe ich fast zehn Jahre lang die Epilepsiesprechstunde geleitet und hierbei eng mit dem SPZ zusammengearbeitet“, so die gebürtige Braunschweigerin. Auch wenn das neue Aufgabenfeld sich in vielen Aspekten von ihrer bisherigen Tätigkeit unterscheide, freue sie sich besonders auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des SPZ: „Grundlage für den Erfolg des SPZ ist die enge Zusammenarbeit des multiprofessionell zusammengesetzten Teams. Ich freue mich sehr darauf, dieses zu leiten und gleichzeitig mein Fachwissen in die gemeinsame Arbeit einzubringen.“

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