12. August 2022
Entscheider

Millionen-Förderung für Hitzeschutzmaßnahmen

Das AWO-Psychiatriezentrum erhält Unterstützung für Folgen der Klimakrise

Fünf Millionen Euro für den Hitzeschutz des AWO-Psychiatriezentrums. Foto: BMUV/Nicole Herrmann

Fünf Millionen Euro sollen der AWO Niedersachsen für den Hitzeschutz zugutekommen. Die Fördermittel kommen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Von dem Geld sollen Wärmeschutzfenster und Fassaden-Beschattungen installiert werden, um sich gegen die Folgen der Klimakrise zu wappnen und gesundheitliche Risiken zu reduzieren sowie Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das Projekt in Königslutter am Elm ist Teil des Bundesförderprogramms Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo). Durch den Zuschussbetrag des BMUV ist es das größte Vorhaben, das im Rahmen des Programmes unterstützt wird.

Das Förderprogramm AnpaSo richtet sich bundesweit an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit einem Förderbetrag von 150 Millionen Euro wird es vom Bundesumweltministerium unterstützt, um Maßnahmen zur Klimaanpassung zu schaffen. Die AWO Niedersachsen, bestehend aus sechs Fachkliniken, ist das größte Fachkrankenhaus des Bundeslandes. Das Psychiatriezentrum allein verfügt über 700 Betten und jährlich rund 8.000 betreuten Patient:innen.

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