8. Juni 2022
Entscheider

Öffentliche Versicherung stockt Eigenkapital auf

So lief das Geschäftsjahr 2021 für den Braunschweiger Versicherer

„Wir sind bärenstark“ – So charakterisierte Knud Maywald, Vorstandschef der Öffentlichen Versicherung Braunschweig das Unternehmen bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für das Jahr 2021. Die Beitragseinnahmen aus der Öffentlichen Sachversicherung und der Öffentlichen Lebensversicherung lagen mit 439,5 Millionen Euro über solchen aus dem Vorjahr mit 422,5 Millionen Euro. Auch der Gewinn steigerte sich im letzten Jahr: 27,6 Millionen Euro konnte der Versicherer erzielen, das ist ein Plus von 3 Millionen im Vergleich zu 2020. Diese Mittel werden zum einen für die Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen und die Sicherungsrücklage für Kund:innen verwendet. Zum anderen wird der Gewinn an die Träger wie die Norddeutsche Landesbank oder das Land Niedersachsen ausgeschüttet.

Mit der Öffentlichen Lebensversicherung entwickelte sich das Braunschweiger Unternehmen sogar über dem Branchenschnitt. Hier wurde ein Gewinn von 20,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 24 Prozent mehr als im Vorjahr (16,7 Millionen Euro). „Wir haben zwei Jahre in Folge zeigen können, dass wir auch in einer weltweiten Pandemie ein absolut verlässlicher Partner sind, der seine Verantwortung mehr als ernst nimmt – und dafür auch die berühmte Extrameile geht. Das ist nur möglich, weil wir alles hier direkt vor Ort haben und mit der gesamten Region verbunden sind. Auch unsere Bilanz des Jahres 2021 zeigt dies sehr deutlich“, sagt Maywald.

Bisher lief auch das erste Quartal 2022 gut. Die Beitragseinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr dabei um 6,5 Prozent auf 217,7 Millionen Euro an. Allerdings kam es bereits durch drei Stürme zu Beginn des Jahres zu rund 12.000 Schadensfällen an Wohngebäuden und Kraftfahrzeugen, die eine Schadenssumme von rund 15,5 Millionen Euro ausmachen.

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