Spatenstich am neuen Prüfzentrum - Standort38
10. Juli 2019
Auto & Mobilität

Spatenstich am neuen Prüfzentrum

Bertrandt zieht sich aus Sassenburg zurück

Bertrandt-Vorstand Hans-Gerd Claus (Mitte) und die Geschäftsführer Sven Neumann (links) und Michael Schulz (rechts) taten den ersten Spatenstich für das neue Prüfzentrum in Tappenbeck. Foto: Bertrandt

Der Entwicklungsdienstleister Betrandt baut in Tappenbeck ein neues Fahrzeug-Emissions-Prüfzentrum. Anfang Juni erfolgte der symbolische erste Spatenstich, im September soll der 5.500 Quadratmeter große Rohbau stehen.
Der Konzern investiert rund 40 Millionen Euro in das neue Prüfzentrum, in dem neben konventionellen Antrieben alternative Antriebskonzepte wie Hybrid- oder Elektroantriebe getestet werden sollen. Die Schwerpunkte des Prüfzentrums liegen auf Zertifizierung, Homologation und Real-Drive-Emissions-Entwicklungen. Ziel der komplexen Rollprüfstände, die zum Teil über Sonnen- und Höhensimulation verfügen, ist es, den Bedarf an Tests in verschiedenen Ländern und Klimazonen zu reduzieren. Dies sei nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Nur wenige Tage nach dem Spatenstich verkündete der Konzern, dass er sich ebenfalls im Sommer 2020 aus dem Industriepark Triangel in der Gemeinde Sassenburg zurückziehen wird. Bleiben soll nur das Akustikzentrum der Technologie-Gesellschaft. Geplant sei eine Vergrößerung an einem neuen Standort.

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