31. Oktober 2016
Aus der Region

Suchen und Retten

Demonstrations- und Funktionstestflüge am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

Die "Do 328" bei einem Einsatz für die australische Küstenwache über dem Great Barrier Riff. Foto: Aerodata

Diese Woche steht im Norden des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg im Zeichen der Demonstrations- und Funktionstestflüge einer zweimotorigen „Do 328“. Von Dienstag bis Donnerstag (1. bis 3. November) werden aus dem Flugzeug, das für die australische Küstenwache im Einsatz war, im Zuge der Überflüge im Bereich der Segelflugfläche ein Schlauchboot sowie eine Rauchpatrone abgeworfen, um Seenotrettungseinsätze zu simulieren. Die Abwürfe aus der fliegenden Maschine finden in Kenntnis und mit Genehmigung der Luftaufsichtsbehörde statt.

Die „Do 328“ ist von der am Flughafen ansässigen Firma Aerodata für die Australier beispielsweise für die Suche und Rettung von Schiffbrüchigen ausgerüstet worden. Daher verfügt sie über spezielle Radar- und Sonarsysteme. Die australische Küstenwache ersetzt sie jetzt durch größere Flugzeugmuster. Die „Do 328“ werden verkauft und weiterhin zur Küstenwache eingesetzt.

Die Maschine mit der auffälligen Lackierung, die am Montag die Demonstrationsflüge absolvieren wird, landete am Sonntag in Braunschweig. 

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