VW-Manager Schmidt will sich vor US-Richter schuldig bekennen

Die Anwälte des langjährigen VW-Mitarbeiters hatten den zuständigen Richter Sean Cox informiert, dass ihr Mandant ein Geständnis ablegen will

Das Licht einer Taschenlampe erhellt den Motorraum eines Dieselfahrzeuges vom Typ VW 2,0 TDI (Dieselmotoren mit Direkteinspritzung). Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Der seit Anfang des Jahres inhaftierte Volkswagen-Manager Oliver Schmidt will sich wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal schuldig bekennen. Die Anwälte des langjährigen VW-Mitarbeiters hatten den zuständigen Richter Sean Cox informiert, dass ihr Mandant ein Geständnis ablegen will. Das Schuldbekenntnis soll bei einer Anhörung erfolgen, die am Freitag um 09.30 Uhr Ortszeit (15.30 Uhr MEZ) in Detroit beginnen soll.

Das FBI hatte den Deutschen, der von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut gewesen sein soll, im Januar in Miami festgenommen. Die US-Behörden beschuldigen Schmidt, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze gewesen zu sein. Bislang hatte der VW-Angestellte die Vorwürfe zurückgewiesen und auf unschuldig plädiert. Durch sein Geständnis darf er jedoch auf Strafmilderung hoffen.

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