10. Juli 2020
Freizeit & Gesundheit

Schwere Zeiten für den Tourismus

IHKLW-Umfrage zeigt: Die Tourismusbranche leidet stark unter der Corona-Krise

Hauptgeschäfstführer Michael Zeinert IHK Lüneburg-Wolfsburg. Foto: ihklw/tonwert21.de.

Auch die Tourismusbranche im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) bekommt die Folgen der Corona-Pandemie zu spüren. Laut einer IHKLW-Umfrage rechnen fast zwei Drittel der Betriebe mit einem Personalabbau, insbesondere Reisebüros und -veranstalter. 90 Prozent der Betriebe im Gastgewerbe gehen davon aus, dass sich die Geschäftslage in der nächsten Saison voraussichtlich verschlechtern wird.

„Die Tourismuswirtschaft wurde besonders tiefgreifend und langanhaltend von der Corona-Pandemie getroffen. Die neue Überbrückungshilfe des Bundes für die Monate Juni, Juli und August, ist für viele Betriebe ein Rettungsanker. Doch die Hilfen können nur dann Wirkung entfalten, wenn ihnen nicht zeitgleich Rückzahlungsforderungen der zuvor genutzten Corona-Soforthilfe Liquidität entziehen“, sagt IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.

85 Prozent der Unternehmen haben Soforthilfe beantragt, fast die Hälfte benötigt nach eigener Aussage aber noch weitere finanzielle Hilfen.

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