19. Dezember 2019
Handel & Dienstleistung

IAV erweitert seinen Standort in Gifhorn

Die Mitarbeiterzahl ist zuletzt stark gestiegen, weiteres Wachstum ist geplant

So soll der Gifhorner IAV-Neubau aussehen. Illustration: IAV

Der Ingenieurs-Dienstleister IAV erweitert seinen größten Standort in Gifhorn. Dafür legte das Unternehmen jetzt den Grundstein für die Erweiterung des Gebäudes an der Rockwellstraße. Nach Fertigstellung des Baus – geplant ist Ende 2021 – sollen darin 1.400 Mitarbeiter Platz finden.

Die Erweiterung sei bereits 2014 bei der ursprünglichen Planung des Gebäudes mitbedacht worden. Diese Überlegungen werde das Unternehmen nun umsetzen. Der Anbau wird, wie die bisherigen Bauten, eine „Kamm-Struktur“ aufnehmen. Geplant sind fünf Geschosse, der Bezug soll Ende 2021 erfolgen.

„IAV ist für die Zukunftsaufgaben wie autonomes Fahren, Digitalisierung, elektrische Antriebe und Software-Entwicklung gut gerüstet“, sagte Katja Ziegler, kaufmännische Geschäftsführerin von IAV, bei der Grundsteinlegung. „Mit der jetzt gestarteten Erweiterung unseres Entwicklungszentrums Gifhorn stellen wir die Weichen für künftiges Wachstum, schaffen den dringend benötigten Raum für neue Arbeitsplätze und bündeln unsere Kompetenzen.“

„Mit IAV haben wir nicht nur ein starkes Unternehmen in unserer Stadt, IAV ist auch unser größter Arbeitgeber. Und das in einer Branche, die an besten Lösungen für die Zukunft arbeitet. Dass dieser Standort nun dank eines Neubaus weiter wachsen wird, freut mich ungemein. Es stärkt unsere Stadt als gewichtigen Forschungs- und Entwicklungsstandort im Bereich der Mobilität nachhaltig“, sagte der Gifhorner Bürgermeister Matthias Nerlich.

Im vergangenen Jahr sei die Belegschaft in Gifhorn netto um 200 Personen gewachsen. Aktuell arbeiten etwa 3.800 Mitarbeiter am größten Standort des Unternehmens mit Hauptsitz in Berlin. Perspektivisch plant der Ingenieurs-Dienstleister für das kommende Jahr mit einem ähnlichen Wachstum und damit mit einem Anstieg der Belegschaft in Gifhorn auf 4.000 Mitarbeiter.

Die einzelnen „Finger“ des Gebäudes sind im Ausbau flexibel gestaltbar. „Wir können so Räumlichkeiten schaffen sowohl für Teamarbeit, Gruppenbüros, Open Space oder Tagungen. Alle Serviceeinrichtungen befinden sich in der Magistrale. Das ermöglicht störungsfreies Arbeiten auf den Büroflächen“, erklärte der Gifhorner Standortleiter Michael Znamiec.

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