4. April 2022
Entscheider

Wer sind die attraktivsten Arbeitgeber unserer Region?

Standort38 und Trendence präsentieren mit „Top 100 aus 38“ die bekanntesten und attraktivsten Arbeitgeber der Region

Standort38 und Trendence präsentieren die bekanntesten und attraktivsten Arbeitgeber der Region. Foto: JHM

Wir kennen das: Der Arbeits- ist ein Bewerber­markt, wer Stellen besetzen möchte, muss sich strecken – Anzeigen schalten, aufmerksam machen. Das Unternehmen braucht Botschafter, sollte auf einschlägigen Bewertungsportalen eine gute Figur machen, muss Fach- und Führungskräften etwas bieten und sie genauso vom Job überzeugen wie Bewerber:innen uns von ihrem Profil. Doch wo steht das eigene Unternehmen eigentlich in der Wahrnehmung potenzieller Bewerber:innen – und welcher Arbeitgeber in der Region ist besonders attraktiv?

Damit die Antwort auf diese Fragen auf mehr als einem Gefühl fußt, braucht es eine belastbare Datenlage. Bereits zweimal, 2018 und 2020, hat unser Entscheider:innen-Magazin Standort38 diese zusammen mit dem renommierten Berliner Marktforschungsinstitut Trendence geschaffen und zum exklusiven Arbeitgeberranking für die Region 38 aufgerufen. Ende letzten Jahres sind wir wieder in die dreimonatige Befragungsphase gestartet und Fach- und Führungskräfte waren erneut gefragt, uns mitzuteilen, welche regionalen Unternehmen sie kennen und bei welchen von ihnen sie sich am ehesten bewerben würden.

Ausgangspunkt für die rund zehnminütige Befragung waren erneut die Unternehmen mit dem höchsten Umsatz und den meisten Mitarbeiter:innen in der Region. Die Datengrundlage dafür bildeten unter anderem Zahlen der beiden regionalen IHKs (Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg) sowie weitere Erhebungen (u. a. Niedersachsen Report Nord/LB), Unternehmensdatenbanken und eigene Recherchen. Allerdings haben wir nicht nur die Ausgangsbasis mit fast 400 Unternehmen aus fünf Branchenclustern (Dienstleistungen, Handel, Produktion, Gesundheit und Öffentlicher Sektor) deutlich erhöht – sondern erstmals den Südharz in die Befragung integriert.

Inhaltlich stand die Corona-Zeit mit ihren besonderen Herausforderungen für Unternehmen und Angestellte gleichermaßen im Mittelpunkt: Wir wollten wissen, ob die vergangenen Monate den individuellen Blick auf das Leben und die Arbeit verändert haben, wie sinnstiftend Sie Ihren Job finden und an welchen Wohnorten in der Region sich Beruf, Familie und Freizeit am besten miteinander verbinden lassen. Doch das Wichtigste zuerst: Im Folgenden finden Sie Daten und Fakten zu den Befragungsteilnehmer:innen, die bekanntesten Unternehmen aller fünf Branchencluster sowie den Kern der Befragung – die 100 attraktivsten Arbeitgeber der Region. Und natürlich ein eigenes Ranking mit den Top 25 Arbeitgebern im Südharz.

Die Befragungsteilnehmer:innen

Insgesamt 2.270 Teilnehmer:innen, die mehrheitlich in der Region 38 arbeiten, studieren oder zur Schule gehen, haben in den vergangenen drei Monaten an der Befragung teilgenommen. 1.905 Datensätze waren vollständig und sind in das Ranking eingeflossen. Das führt zu belastbaren Ergebnissen.

Die Befragung

Bekanntheit: Die Befragungsteilnehmer:innen konnten ihnen bekannte Unternehmen in einer Liste aus Vertretern des eigenen Branchenclusters markieren. Die Bekanntheitsrankings spiegeln die Häufigkeit der Nennungen in den einzelnen Clustern wider.

Attraktivität: Aus dem Pool der Unternehmen, die von den einzelnen Befragungsteilnehmern als bekannt markiert wurden, konnten diese anschließend zwischen drei und zehn Arbeitgeber auswählen, bei denen sie sich am ehesten bewerben würden. Die Conversion Rate aus der zuvor identifizierten Bekanntheit und der hiermit ermittelten Bewerbungsabsicht führt schließlich zum Attraktivitätswert. Im Ranking sind also die Unternehmen vorn gelistet, die ihre Bekanntheit besonders gut in eine potenzielle Bewerbungsabsicht umwandeln können.

Schwer vergleichbare Datenbasis: Die Ergebnisse der Attraktivitätsbefragung im Öffentlichen Sektor fließen aus methodischen Gründen nicht in das Gesamtranking der Top 100 ein. Zu begründen ist dies vor allem durch die im Vergleich zu den anderen Branchen-Clustern deutlich geringere Teilnehmerzahl an der Befragung, die in der Folge zu einer schwer vergleichbaren Datenbasis führt.

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