Fotogalerie - „Alles ist da“ – 33. Steinberg Dialog mit 90 Entscheider:innen

Veranstaltungen wie der Steinberg Dialog sind weit mehr als der für Außenstehende offensichtliche Anlass – in diesem Fall ein Vortrag der Landesbeauftragten für das Braunschweiger Land, Dr. Ulrike Witt. Denn auf der Alm bei Goslar lernt man sich in überschaubarer Runde kennen, tauscht Ideen aus und stößt Initiativen an, die leichter beim Bier am rustikalen Holztisch und mit Blick über die Kaiserstadt entstehen, als im Bürokontext oder gar bei Zoom, Teams und Co. Zum ersten Mal seit September 2020 und zehn Jahre nach der Auftaktveranstaltung lud Initiator Martin K. Burghartz wieder in Präsenz auf die Alm – und mehr als 90 Entscheider:innen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg kamen zum 33. Steinberg Dialog – nicht nur, aber eben auch, um zu hören, was Ulrike Witt zur Gegenwart und Zukunft des Wirtschaftsraumes zwischen Harz und Heide zu sagen hatte. Sie sprach von unruhigen Zeiten und fragte: „Hält die Stabilität durch die Kurzarbeit?“ Oder: „Fängt die Pandemie im Herbst wieder an?“ Aber die Landesbeauftrage, die sich als „Anwältin der Region“ beschreibt, stimmte auch optimistische Töne an. Das industrielle Herz Niedersachsens habe das höchste Bruttoinlandsprodukt des Landes, sei wirtschaftlich auch jenseits der großen Konzerne stark und habe viele Akteure, die eine Klammer bilden – zum Beispiel die Allianz für die Region und den Regionalverband. Dazu zählen neben den Genannten, deren Job es schlichtweg ist, Menschen an einem Tisch zusammenzubringen – auch jene, die es einfach tun, weil sie von der Notwendigkeit des Wir überzeugt sind. Witts Zwischenfazit, das eigentlich die Potenziale der Region beschreiben sollte („Alles ist da“), lässt sich damit auch auf den 33. Steinberg Dialog und seine durchaus beeindruckende Gästeliste übertragen: „Alle sind da.“

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