Technologie von morgen

Highlights der IFA 2018

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Laptop-Leichtgewicht

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Das neue Yoga Book C930 ist ein Laptop aus zwei Bildschirmen: Auch dort, wo sich bei anderen Notebooks die Tastatur befindet, hat Lenovos neues Flaggschiff einen Bildschirm. Dabei handelt es sich um ein hochauflösendes e-Ink-Panel, wie man es schon von eReadern kennt; auf Knopfdruck erscheint darauf eine Tastatur oder ein „Notizblock“. Das Yoga Book zeichnet sich besonders durch seine Leichtigkeit aus – nur etwa 800 Gramm soll das Notebook auf die Waage bringen, wobei die Leistung keinesfalls zu kurz kommt. Ausgerüstet ist es mit neuester Intel-Technologie und Windows 10. Erhältlich ist das Leichtgewicht ab 1.199 Euro.

Robo-Dog

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In Japan ist der kleine Roboter-Hund „Aibo“ schon lange ein Hit. Auf der Messe stellte Sony nun das zweite Modell aus der Reihe vor, das auch europäische Wohnzimmer erobern soll. Der Metall-Vierbeiner reagiert auf Befehle wie „Sitz!“, macht Männchen und wackelt mit dem Schwanz, wenn man ihn am Rücken, zwischen den Ohren oder unter dem Kinn streichelt. Besonders Kinder oder Familien, die keine Hunde halten können, sollen sich an dem intelligenten Hündchen erfreuen können. Günstig ist der Robo-Kläffer aber nicht – etwa 3.000 Euro würde er kosten. Noch steht aber nicht fest, ob hierzulande überhaupt die nötige Nachfrage besteht.

Vorsicht, scharf!

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Technik-Gigant Samsung stellte auf der IFA-Messe seine neuen Fernseher vor: die Q900-Serie mit QLED und 8K-Auflösung. „Eine neue Ära der Bildqualität“ will der südkoreanische Konzern damit einläuten. Durch 33 Millionen Pixel, 100 Prozent Farbraumabdeckung und hohe Helligkeitswerte soll ein gestochen scharfes Bild und eine besonders tiefe Schwärze möglich gemacht werden. Zwar fehlt zurzeit noch das nötige 8K-Bildmaterial, aber die Samsung-Fernseher sind mit einer intelligenten Upscaling-Technik ausgerüstet, die Audio- und Videoqualität hochrechnet. Die Serie gibt es in drei Größen – die 85-Zoll-Variante, das sind satte 2,16 Meter, ist ab Mitte Oktober für knapp 15.000 Euro zu haben.

Intelligente Kochplatte

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Eine „neue Dimension von Freiheit beim Kochen“ verspricht Siemens mit seiner neuen Vollflächen-Induktionsplatte. Damit wird der Küchenchef unabhängig von einzelnen Kochzonen: Unter der Glaskeramik-Oberfläche befinden sich 48 Mikro-Induktoren, die automatisch die Position, Größe und Form des Kochgeschirrs erkennen, und dementsprechend erhitzen. Das Induktionsfeld, das übrigens auch 50 Prozent effizienter sein soll, ist ab 5.181 Euro zu kaufen.

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