5. März 2021
Forschung & Technologie

Braunschweiger Fraunhofer-Institut verbaut Technologie in Mars-Rover 

Ein Filter gibt Aufschluss über Staub auf dem benachbarten Planeten 

Technologie des Fraunhofer IST auf dem Mars: Der Interferenzfilter ist Bestandteil eines optischen Sensors zur Staubcharakterisierung im »Mars Environmental Dynamics Analyzer«, kurz MEDA. Foto: © Courtesy NASA/JPL-Caltech

Der neue Mars-Rover »Perseverance« ist nach über einem halben Jahr auf Reise und 472 Millionen Kilometern Entfernung erfolgreich auf dem Mars gelandet. 

Er liefert seit der Landung bereits erste Ergebnisse und soll auch in Zukunft Informationen über mögliches Leben auf dem Mars geben. Die tonnenschwere Konstruktion ist dazu mit hochsensibler Technologie ausgestattet, die in Teilen aus Deutschland stammt. Das Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik, kurz Fraunhofer IST, hat beispielsweise einen besonderen optischen Filter entwickelt, der Untersuchungen des Staubs in der Atmosphäre vornimmt. Dieser Mars-Staub soll Aufschlüsse über die Klimageschichte auf dem „Roten Planeten“ geben. Die Aufgabe des Filters ist es, nur Licht im ›nahen‹ Infrarot-Bereich durchzulassen. Dabei geht es darum, den Staub auf der Oberfläche des Mars zu erkennenerklärt Projektleiter Stefan Bruns. Angefragt wurde der Filter von der spanischen Weltraumorganisation INTA. 

Weitere Informationen zu der Mars-Mission finden Sie unter: mars.nasa.gov. 

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