1. April 2013
Rezensionen

Radikal führen

Reinhard K. Sprenger widmet sich en détail den fünf vermeintlichen Kernaufgaben von Führung.

Führung ist kein Selbstzweck. Aber welchem Zweck dient sie dann? Dieser Frage geht Deutschlands meistgelesener Management-Autor nach und legt die Wurzel ("radix") von Führung offen. (Foto: Campus)

Führung ist kein Selbstzweck. Aber welchem Zweck dient sie dann? Dieser Frage geht Deutschlands meistgelesener Management-Autor nach und legt die Wurzel („radix“) von Führung offen. Der fast 300 Seiten starke Ratgeber ist dabei keineswegs so radikal, wie der diktatorisch anmutende Titel suggeriert. Dafür aber auch nicht so humorlos, wie Ausführungen wie diese belegen: „Ich habe noch niemanden gesehen, der wegen ‚guter Führung‘ befördert wurde. Wegen ‚guter Führung‘ wird man allenfalls entlassen. Auf Bewährung.“ Sprenger, der sich zur Recherche für dreieinhalb Jahre in ein Großunternehmen begab, widmet sich en détail den fünf vermeintlichen Kernaufgaben von Führung. Dabei verbindet er seine – nicht immer bahnbrechenden – Tipps und Hinweise mit fassbaren Beispielen, die vom Untergang der US-Firma Kodak bis zum Bob-Dylan-Konzert reichen.

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