9. Dezember 2016
Rezensionen

Wer kriegt die Kurve?

Autopapst Dudenhöffer erklärt kritisch und fundiert, wie man und wer in der Automobilwirtschaft zukünftig die Kurve kriegt

Wird Deutschland zukünftig keine Rolle mehr im internationalen Autogeschäft führen? Foto: Campus

Seite 245: Deutschland im Jahr 2030 – Verlierer der Zeitenwende. Ferdinand Dudenhöffer wird von einem selbstfahrenden iCar von Apple vom Flughafen in Peking abgeholt. Deutschland spielt keine Rolle mehr im internationalen Autogeschäft. Herzstück der weltweiten Mobilitätsbranche ist die Achse der „Fast Four“, die schnellen Vier, wie sie von den Investmentbanken genannt werden: Peking – Shanghai – Chongqing – Silicon Valley. Alle übrig gebliebenen Autohersteller, auch die nach wie vor großen Hersteller BMW, Daimler und VW, haben sich zu Mobilitätsanbietern entwickelt. Große Teile ihrer Entwicklung und Verwaltung sind im goldenen Viereck angesiedelt. Wird dieses Szenario vielleicht Realität? Möglich wäre es. Deutschlands meistzitierter – und wohl auch meistgehasster Autoexperte – nimmt wieder ordentlich Fahrt auf. Und da sollte man zusteigen. Ob Märkte, Modelle oder Marketingmechanismen, Technik und Trends, Werte und Wandel, Gewinner und Verlierer – „Autopapst“ Dudenhöffer weiß über alles Bescheid und erklärt kritisch, fundiert, fakten- und kenntnisreich, wie man und wer in der Automobilwirtschaft zukünftig die Kurve kriegt.

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