Sportlich, sportlich!

Aktive Entscheider packen an und aus...

Foto: Unsplash

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Nichts Geringeres als die Königsdisziplin Marathon scheint der sportliche Benchmark ehrgeiziger Manager zu sein: „Laufen ist das neue Golfen“, titelt die FAZ, „Marathon ist der Lieblingssport von Chefs“, die Zeit. Jenseits dieses medialen Leistungs-Mantras ist das sportliche Betätigungsfeld der Entscheider jedoch weitaus diverser – werden nicht nur Laufschuhe geschnürt, sondern auch Bälle geschlagen, Hindernisse überquert, rasante Abfahrten im Wald oder Schnee gewagt. Standort38 hat bei „Sport-Papst“ Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln nachgefragt und sich in der Region umgehört, wie Entscheider sich und ihren Kreislauf vor oder nach Feierabend auf Touren bringen … Auf die Plätze, fertig, los!

 

Dr. Oliver Nowak

Partner Rechtsanwälte Dr. Abramowski & Dr. Nowak

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„Ich bin zweimal die Woche für etwa eine Stunde mit vollem Einsatz im Studio, weil ich so zeitlich hundertprozentig flexibel bin und mich fit halte. Der Sport lässt mich den Tag hinter mir lassen.“

 

Dajana Schmidt

Center Director Region Braunschweig, Berlitz Deutschland GmbH

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„Denken und Aktivität sind meine Motivation, um nicht auf der Stelle zu bleiben. Sport hilft mir täglich im Beruf, strategisch Ressourcen zu planen, Ausdauer zu beweisen, das Team mitzunehmen und zu begeistern … einfach Ziele zu erreichen.“

 

Mirko Rüsing

Geschäftsführer MediaMarkt TV- HiFi-Elektro GmbH Braunschweig

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„Ich bestreite Extrem- Hindernisläufe, weil man dort an Grenzen geht und ich so den beruflichen Alltag perfekt kompensiere und mich das Leben außerhalb der Komfortzone einfach reizt.“

 

Michael Albrecht

Geschäftsführer Porsche Zentrum Braunschweig

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„Seit längerer Zeit laufen wir regelmäßig Dienstag und Donnerstag im Team und betreiben während dieser Zeit auch Krafttraining. Ziel war mit 30 Kunden, Mitarbeitern und sportbegeisterten Menschen am Hindernislaufen in Hornburg teilzunehmen. Außerdem: Teambildung, Austausch in lockerer Runde, gemeinsam etwas erreichen, neue Menschen kennenlernen, Gesundheit.“

 

Martin K. Burghartz

Geschäftsführer bita-communications

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„Nach über vierzig Jahren spiele ich noch immer regelmäßig in gleich drei Runden. Was sich nicht geändert hat, ist die Begeisterung, allerdings ist das Doppel heute für mich die bevorzugte Aufstellung auf dem Platz.“

 

Sabine Sternberg

Geschäftsführererin Jenko Sternberg Design GmbH

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„Es begann 1992 mit 20 Kilometer Rennradtouren, die sich im Laufe der Jahre am Wochenende gerne mal auf 120 erhöhten. In der Clique, im Windschatten, über Nebenstrecken mit einem Dauergrinsen im Gesicht. Seit 2002 runter von der Straße, rein ins Gelände … hoch auf die Berge und das Käsebrot und die Apfelschorle genießen, als würde es keine feistere Mahlzeit geben.“

 

Sven Streiff

Geschäftsführer Streiff & Helmold GmbH

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„Skifahren im Backcountry vereint für mich sehr viele Ideale beim Sport: Freunde, mit denen man etwas unternimmt, Ruhe in der Natur, Anstrengungen beim Aufstieg, unglaubliche Panoramen am Gipfel und das perfekte Gefühl von Gleiten im Tiefschnee bei der Abfahrt.“

 

Torsten Zibell

Sprecher der Geschäftsführung Volkswagen Financial Services Digital Solutions

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„Dem Tauchsport bin ich seit über zehn Jahren verfallen; ich mag die Verbindung von Urlaub und Sport, die Mischung aus Adrenalin und gleichzeitiger Entspannung. Bei inzwischen mehr als 100 Tauchgängen – vorwiegend in tropischen Gewässern – habe ich eine völlig andere, ja schwerelose Welt voll prächtiger Farben kennengelernt. Tauchen ist für die Sinne sehr wohltuend, schärfend und beruhigend zugleich. Aber: Tauchen bedeutet auch Verantwortung; für sich, den Tauchpartner und die Umwelt.“

 

Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla

Präsidentin der TU Braunschweig

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„Als Ausgleich zur Arbeit fahre ich Rennrad, gern auch auf anspruchsvollen Strecken im Gebirge. Für den Weg zu Terminen in Braunschweig nutze ich gern so oft wie möglich meinen Scooter. So kann ich mich auch zwischendurch gleichzeitig fit halten und frische Luft tanken.“

 

Marco Fatoni

Geschäftsführer BEL NET GmbH

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„Beim Kitesurfen schalten meine Gedanken komplett auf Wind, Wellen und Körper. Die Faszination des Kitesurfens liegt für mich in den sich ständig ändernden Bedingungen und in den vielen Facetten, die diese Sportart bietet. Ganz nebenbei entdecke ich dabei viele traumhafte Spots in der ganzen Welt.“

 

Ulrich Sörgel

Prokurist / Leiter Wohnimmobilien und Leiter Marketing & Kommunikation Volkswagen Immobilien GmbH in Wolfsburg

Das Bild entstand im August 2012 kurz vor Sonnenaufgang auf dem Gipfel des bisher höchsten Berges, dem Huayna Potosi (6088 Meter), in den bolivianischen Anden. Links neben Sörgel sein bolivianischer Bergführer Jesús. Foto: privat
Das Bild entstand im August 2012 kurz vor Sonnenaufgang auf dem Gipfel des bisher höchsten Berges, dem Huayna Potosi (6088 Meter), in den bolivianischen Anden. Links neben Sörgel sein bolivianischer Bergführer Jesús. Foto: privat

„Meine ganz besondere Leidenschaft gilt den Bergen. An den Wochenenden bin ich oft im Harz unterwegs, wandernd oder mit dem Mountainbike. Seit vielen Jahren zieht es mich aber auch regelmäßig mindestens einmal jährlich zum Bergsteigen ins Hochgebirge – ob in die Alpen, den Himalaya, die Anden oder dieses Jahr das Tienschan-Gebirge.“

 

Erik Wilhelmus

Rechtsanwalt

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„Um der Familie und der Arbeit keine Zeit wegzunehmen, schwimme ich früh: morgens um 6 Uhr, 1.000 Meter Freistil. Beim Schwimmen tauche ich buchstäblich in eine andere Welt ein. Still. Im Becken finde ich schnell trotz fehlender Markierung meine Bahn. Beim Gleiten fühlt es sich an, als ob du schwebst. Wenn die Strecke rum ist, willst du noch lange nicht raus! Andere halten mich wegen der frühen Trainingsstunde ein wenig für verrückt; ich habe jedenfalls mein Frühwerk vollbracht, wenn der Tag noch nicht einmal begonnen hat!“

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