Thiedes Gewerbegebiet

Salzgitter und Braunschweig planen neue Industrieflächen

Kartenansicht des Gebiets. Grafik: Stadt Braunschweig/Salzgitter

Braunschweig und Salzgitter haben ein gemeinsames Problem: Kaum noch freie Industriefläche, bei hoher Nachfrage. Gerade solche, auf denen der Betrieb 24 Stunden am Tag laufen darf, sind begehrt. Die Lösung für das Problem könnte ein gemeinsames Gewerbegebiet sein, wie es die Oberbürgermeister der Städte, Ulrich Markurth und Frank Klingebiel, derzeit in den politischen Gremien ihrer Wirkungskreise vorstellen. Konkret geht es um rund 300 Hektar nördlich der A 39 Anschlussstelle Salzgitter-Thiede, an der die beiden Stadtgrenzen aufeinandertreffen.

Die 124 Hektar auf Seiten Braunschweigs und 176 Hektar von Salzgitter stellen nach Angaben der Städte für beide die größten potenziellen Flächen für gewerbliche und industrielle Nutzung dar. In der Umgebung befinden sich beispielsweise keine Wohnsiedlungen, die von den Emmisionen eines Industriegebiets beeinträchtigt würden. Neben der Nähe der A39 spricht auch der Verschiebebahnhof Beddingen, der Hafen Beddigen sowie das Güterverkehrszentrum Salzgitter für den Standort. Eine Machbarkeitsstudie für das Gebiet soll in einer Arbeitsgemeinschaft mit Vertretern beider Verwaltungen erstellt werden.

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