6. März 2018
Wirtschaftspolitik & -förderung

Wirego blickt zurück

Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Goslar war 2017 ein gutes Jahr

WiReGo-Geschäftsführer Jörg Aßmann. Foto: Wirego

Ein erfolgreiches Jahr 2017 meldet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Goslar (WiReGo). Die Fakten im Jahresrückblick belegen diesen Trend: Rund 9 Millionen Euro Fördermittel aus dem GRW-Programm für 16 Projekte, fünf Ansiedlungen, 31 Unternehmensneugründungen und über 200 Unternehmensbesuche durch das Team der WiReGo.

„2017 war ein bewegtes und dynamisches Jahr mit vielen aussichtsreichen Projekten, die uns auch in Zukunft beschäftigen und die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Goslar weiterhin stärken werden“, so WiReGo-Geschäftsführer Jörg Aßmann. Wichtigste Aufgabe des zehnköpfigen WiReGo-Teams sei der Kontakt zu den Unternehmen und Betrieben vor Ort. Dabei sei die WiReGo wichtiger Netzwerkpartner, die Schnittstelle zur Landesregierung und übernehme in überregionalen Gremien die Interessenvertretung für den Wirtschaftsstandort Landkreis Goslar. Bei 238 Unternehmensbesuchen in 175 verschiedenen Unternehmen wurden Bedürfnisse und Herausforderungen persönlich besprochen. Wichtige Informationen, die in die Arbeit der WiReGo einfließen. Die Investorenansprache ist ein weiterer Aufgabenschwerpunkt.

Wie schon im Vorjahr konnten auch 2017 fünf Neuansiedlungen erfolgreich begleitet werden. Die Gründungsberatung der WiReGo hat sich als Schwerpunktthema etabliert. Obwohl allgemein bei guter Wirtschaftskonjunktur das Gründungsinteresse sinkt, ist bei der WiReGo die Nachfrage stabil geblieben. Über 200 Beratungsgespräche wurden geführt, 43 Veranstaltungen angeboten und 61 Gründungsvorhaben intensiv begleitet. Daraus konnten bereits 31 Unternehmen in 2017 gegründet werden. Ziel der WiReGo ist es, durch die Beratung in der Gründungsphase den zukünftigen Unternehmen eine gute Basis für den Start zu bieten. Dazu gehört es auch, bei wenig aussichtsreichen oder wirtschaftlich nicht tragbaren Ideen von der Gründung abzuraten. Die Technologie- und Innovationsberatung als gemeinschaftliches Beratungs- und Unterstützungsangebot der WiReGo und der TU Clausthal wird sehr gut genutzt.

Über Technologie- und Wissenstransfer sollen Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Rund 100 Projekte, u.a. in den Bereichen Unternehmenskooperationen, Forschung und Entwicklung, studentische Abschlussarbeiten, wurden identifiziert und geplant. 39 konnten im vergangenen Jahr initiiert bzw. umgesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise das Industrie-4.0-Projekt von Albemarle und pdv-software im Rahmen des Chemie-Netzwerks sowie die Unterstützung des Projektes zur Entwicklung innovativer Beschichtungstechnologie für das autonome Fahren der GXC Coatings GmbH. Beide Projekte wurden durch die N-Bank gefördert. Auch personell haben sich 2017 einige Veränderungen für die WiReGo ergeben. Die engagierten Mitarbeiter Katrin Madeiski und Tim Nieländer folgten neuen Herausforderungen. Dafür stärken mittlerweile Jean-Marie Jüptner, Katrin Beersen und Nicole Kirchner das Team.

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