Standpunkte

Das sagen Entscheider aus der Region zu Teilzeit-Führungskräften ...

Foto: eves_ information technology AG

Ralf Schmitt
Vorstandsvorsitzender der eves_ information technology AG

„Bei der eves_ Group steht die Work-Life-Balance im Vordergrund. Aktuell gibt es das Modell bei uns auch schon. Aufgrund der guten Erfahrungen ist es durchaus möglich dieses weiter auszubauen. Ich persönlich bin ein Verfechter davon. Am wichtigsten ist das Ergebnis und nicht die dafür benötigte Zeit. Durch offene Kommunikation und unsere Vertrauensarbeitszeit, auch im Homeoffice, ist das Modell machbar.“

Foto: Volkswagen Group Services GmbH

Christian Cauers
Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Volkswagen Group Services GmbH

„Wir stehen Teilzeit-Arbeitsmodellen sehr aufgeschlossen gegenüber und machen damit vorwiegend positive Erfahrungen – und dies über alle Führungsebenen hinweg. Letztlich muss die individuelle Teilzeit bzw. Reduzierung der Wochenarbeitszeit für alle Beteiligten – d.h. für die Führungskraft, die Mitarbeiter, das Team, die Kunden sowie in der Unternehmensorganisation – passen, damit sie erfolgreich, ohne Spannungen und ohne Ärgernisse umgesetzt werden kann. Wir bieten daher nicht nur verschiedene Teilzeit-Lösungen an, sondern auch weitere Möglichkeiten der Mobilen Arbeit sowie von Arbeitszeitreduzierungen aufgrund von familiären Pflegesituationen oder nebenberuflicher Weiterbildung an. Speziell auf Führungsebenen, ob in unserer Kernverwaltung in Wolfsburg oder in unseren Projekten in ganz Deutschland, haben wir mit Teilzeit erste gute Erfahrungen sammeln können. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie das Anbieten von persönlichen Lösungen wird künftig der Schlüssel sein, um die oft gewünschte „Work-Life-Balance“ zu ermöglichen – und vor allem auch, um als Arbeitgeber für die Fachkräfte von morgen attraktiv zu bleiben.“

Foto: VWFSAG GH-GK/Stefanie Lohde

Tamara Schmerberg
Leiterin Personal & Organisation der Volkswagen Bank GmbH

„Bei Volkswagen Financial Services gibt es – schon länger – mehrere Führungskräfte, die in Teilzeit arbeiten. Wir haben damit nicht nur gute Erfahrungen gemacht, sondern setzen im Rahmen lebensphasenorientierter Arbeitsmodelle grundsätzlich auf eine Personalpolitik, die einen Rahmen schafft, um Arbeit und Privatleben effizient und flexibel miteinander zu verbinden.“

Foto: Gero Breloer

Bernard M. Kemper
Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW Energy from Waste

„Nach wie vor ist das Führen in Teilzeit in deutschen Unternehmen kaum etabliert. EEW ist da keine Ausnahme. Zugleich beobachte ich aber einen gesellschaftlichen Trend hin zu dem Wunsch, die Arbeitszeit zu reduzieren. Egal, ob aus familiären Gründen oder weil die berufliche Belastung zu groß wird. Diesen Trend müssen wir anerkennen, wenn wir im Kampf um die Führungskräfte von morgen bestehen wollen. Insofern glaube ich, dass EEW noch einen Wandel vor sich hat, wenn es darum geht, Teilzeitmodelle auch auf den oberen Führungsebenen zu etablieren.“

Foto: Stantien Fotostudio

Dietmar Smyrek
Hauptberuflicher Vizepräsident der TU Braunschweig und Leiter der Universitätsverwaltung

„Als moderner Arbeitgeber ermöglicht die TU Braunschweig ihren Führungskräften Teilzeitarbeit. Wir schauen individuell, wie die Wünsche am besten realisiert werden können. Ich habe noch keinen Antrag unserer Führungskräfte auf Teilzeit abgelehnt. Teilzeit zu arbeiten, ist für uns ein wichtiges Instrument, um Führungskräfte zu gewinnen. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir alle Beschäftigten und natürlich auch unsere Führungskräfte, Berufstätigkeit und persönliche Verpflichtungen zu verbinden.“

Foto: Öffentliche Versicherung Braunschweig

Dr. Stefan Hanekopf
Vorstandsmitglied der Öffentlichen Versicherung Braunschweig

„Wir setzen bei der Öffentlichen grundsätzlich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch innerhalb unserer Teams. Auf dieser Basis bieten wir flexible Arbeitszeitmodelle, die – auch von Führungskräften – aktiv genutzt werden. Unsere Erfahrungen mit diesem Modell sind sehr positiv.“

Foto: Stadt Wolfsburg

Ingrid Reher
Leiterin Geschäftsbereich Personal der Stadt Wolfsburg

„Die Stadt Wolfsburg beschäftigt sich als Arbeitgeberin intensiv mit dem Thema Führen in Teilzeit. Aktuell gibt es mehrere Führungskräfte, die in Teilzeit arbeiten. Ich selbst habe in meiner Funktion als Abteilungsleiterin und Geschäftsbereichsleiterin acht Jahre in Teilzeit gearbeitet. Nach meiner persönlichen Erfahrung sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren die innere Haltung der übergeordneten Führungskraft, Flexibilität von allen Beteiligten sowie eine gute Organisation.“

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