Neuer Präsident im Julius Kühn-Institut

Prof. Dr. Frank Ordon übernimmt Leitung

Prof. Dr. Frank Ordon (rechts) erhält Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Julius Kühn-Instituts durch Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens (BMEL). Foto: JKI

Das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, hat einen neuen Präsidenten. Prof. Dr. Frank Ordon erhielt die Ernennungsurkunde persönlich von Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der bisherige JKI-Vizepräsident folgt damit nahtlos dem im November verabschiedeten Dr. Georg F. Backhaus.

Mit rund 1.200 Mitarbeitern und 17 Fachinstituten an zehn Standorten ist das JKI die größte zum BMEL gehörige Bundesforschungseinrichtung. Der personell stärkste Standort ist Braunschweig. Am Hauptsitz in Quedlinburg leitet Prof. Ordon seit der Gründung des JKI 2008 das Fachinstitut für Resistenzforschung und Stresstoleranz. Seine Forschung zu den genetischen Grundlagen und der züchterischen Nutzung von Resistenz und Toleranz der Kulturpflanzen gegen biotische und abiotische Faktoren wie Krankheitserreger oder Trockenheit erlangte auch international Bekanntheit. Insbesondere der Jahrhundertsommer 2018 unterstrich die Aktualität seiner bisherigen Forschung.

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