Ausbildungsprämie für Unternehmen - Standort38
5. August 2020
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Ausbildungsprämie für Unternehmen

IHKLW und Arbeitsagentur informieren bei einem Webinar am 26. August

Hauptgeschäfstführer Michael Zeinert IHK Lüneburg-Wolfsburg. Foto: ihklw/tonwert21.de.

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) verzeichnete zum 31. Juli 2.481 neue Ausbildungsverträge. „Das sind zwar 14,8 Prozent weniger als im Vorjahr, trotzdem stimmen uns die Zahlen angesichts der coronabedingten Krisensituation zuversichtlich. Sie zeigen, dass die regionalen Betriebe nach wie vor in ihre Zukunft investieren“, so Michael Zeinert, IHKLW-Hauptgeschäftsführer. „Die Unternehmen wissen: Beim Durchstarten nach der Krise können Fachkräfte wieder schnell zum Engpassfaktor werden und Ausbildung ist der beste Weg, den eigenen Nachwuchs zu sichern.“

Für den Rückgang der Ausbildungszahlen ist aber nicht alleine die Corona-Krise verantwortlich. Durch den Übergang von G8 zu G9 fehlen rund zwei Drittel des Abiturjahrgangs. Insgesamt stellt der Bund mit dem Programm „Ausbildungsplätze sichern“ rund 500 Millionen Euro bereit. Die Ausbildungsprämie unterstützt Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeitern, die in Folge der Corona-Krise Kurzarbeit oder erhebliche Umsatzrückgänge verzeichnet haben. Die Unternehmen erhalt 2.000 Euro für jeden besetzten Ausbildungsplatz und 3.000 Euro für neu geschaffene Ausbildungsplätze. Der „Aktionsplan Ausbildung“ des Landes Niedersachsen ergänzt die Förderung mit weiteren 18 Millionen Euro.

Für wen welche Förderung infrage kommt und was Unternehmen bei der Antragstellung beachten müssen, erklären die Experten der IHKLW und der regionalen Arbeitsagenturen beim digitalen IHKLW-Expertentipp „Schutzschirm für Ausbildung – Prämien sichern“ am Mittwoch, dem 26. August. Die Teilnahme an dem Zoom-Webinar ist kostenlos, eine Anmeldung ist im Vorfeld erforderlich.

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