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11. Mai 2016
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Mittelzentrum des Landes (5/6)

Gifhorn ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Niedersachsens

Gerhard Döpken, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, setzt auf Immobilien. (Foto: Jan-Michael Schürholz)

Die Anfragen zu diesem Projekt sind zahlreich: „Das Interesse der Senioren ist noch  größer als gedacht. Die so genannte Generation 55 plus hat sowohl die Kaufkraft als auch den Willen, sich mit einer zukunftsorientierten Wohn- und Lebensform auseinanderzusetzen.“ Die Vorbereitungen auf dem Grundstück am Schwarzen Weg laufen bereits. Ab Frühsommer soll der erste von drei Bauabschnitten begonnen werden. „Wir starten mit dem Komplex für das seniorengerechte Wohnen und drei Stadtvillen“, so Döpkens. Insgesamt werden rund 140 Wohneinheiten entstehen. Der Bedarf an Wohnraum sei ungebrochen. Die Nachfrage nach Bauland und Wohneigentum in Gifhorn sei höher als das Angebot.

Mit einem modernen Neubau präsentiert sich die Volksbank BraWo in der Gifhorner Innenstadt. „Da die Volksbank BraWo kerngesund ist und von Jahr zu Jahr wächst, kann von Personalabbau bei uns keine Rede sein wir bieten sichere Arbeitsplätze und langfristige Perspektiven für unsere Mitarbeiter“, sagt Thomas Fast, Leiter der Direktion Gifhorn bei der Volksbank BraWo. Diese Stärke komme auch den regionalen Unternehmen zugute, die mit Kreditvergaben in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Mit einer eigens gegründeten Unternehmensbeteiligungsgesellschaft fördert die Bank auch direkt Unternehmen Bestandsfirmen ebenso wie Startups und Turnarounds. Die Volksbank verteilt Mittel in der Kinder- und Jugendarbeit von Stadt und Landkreis Gifhorn und engagiert sich über das Kindernetzwerk United Kids Foundations ebenfalls im sozialen Bereich. Nach einer Beurteilung der wirtschaftlichen Situation in Stadt und Landkreis Gifhorn gefragt, antwortet Fast: „Wir hatten schon schlechtere Zeiten. Allerdings ist es schwer, die Frage pauschal zu beantworten. Dazu sind die regionalen Unterschiede der Gebietskörperschaften zu groß und unterschiedlich. Der Nordkreis als Flächenregion hat an die überaus positive Entwicklung des Südens in dieser Ausprägung nicht anknüpfen können.“ Seiner Meinung nach könnte dies der Bau der A39 in den nächsten 20 Jahren eventuell wieder ausgleichen. „Es gibt allerdings mittlerweile gute wirtschaftliche Vernetzungen in den einzelnen Bereichen des Landkreises Gifhorn, die weiter gepflegt und vertieft werden sollten“, sagt Fast. Er bestätigt: „Insgesamt haben wir im Landkreis interessante und auch größere Unternehmensansiedlungen, die von der positiven Entwicklung des Automobilsektors profitiert haben. Wir sind gut aufgestellt.“

Die gute wirtschaftliche Entwicklung im Stadtgebiet Gifhorn selbst werde nur ein wenig getrübt durch einen zunehmenden Leerstand im Handel. „Hier gilt es gegenzusteuern und einen guten Mix weiterhin vorzuhalten. Der geplante Bau eines Lebensmittelmarktes im Stadtkern unterstreicht eine positive Tendenz, die ich hier erkenne.“ Die Politik sei erfolgreich bemüht, die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Weiterentwicklung zeitnah zu schaffen. „Die Auftragsbücher im Handwerk sind nach wie vor gut gefüllt, das stimmt optimistisch“, sagt Fast. Die Sparkasse in Gifhorn sieht sich als verlässlicher Partner des Mittelstandes. „Als Finanzierungspartner fördern wir Investitionen und wirtschaftliches Wachstum in unserem Geschäftsgebiet. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf etablierte Unternehmen, sondern begleiten selbstverständlich auch Existenzgründer auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit“, erklärt Gerhard Döpkens, Vorsitzender des Vorstandes der  Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg. Sein Haus engagiere sich unter anderem in der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gifhorn GmbH, der WiSta, um aktiv Impulse zu setzen. „Mit eigenen Veranstaltungen für Unternehmerinnen und Unternehmer wollen wir den Dialog miteinander fördern. Als starker Finanzierungspartner des Wohnungsbaus ermöglichen wir Aufträge für das heimische Handwerk“, so Döpkens. Die Sparkasse selbst sei selbstverständlich auch ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen und Teil des regionalen Wirtschaftskreislaufs.

 

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