Volksbank Peine und Volksbank BraWo verschmelzen

Bei der Fusion spielen Filialschließungen und Stellenabbau keine Rolle

Der neue Volksbank BraWo Vorstand: Mark Uhde, Vorstandsvorsitzender Jürgen Brinkmann, Ralf Schierenböken, Michael F. Müller, Gerhard Brunke. Foto: Volksbank BraWo

Die geplante Fusion der Volksbank Peine und der Volksbank BraWo wird noch in diesem Jahr realisiert – rückwirkend zum 1. Januar 2016. Dabei soll die technische Umsetzung bis September dieses Jahres erfolgen. Mit 150.000 Kunden und einer addierten Bilanzsumme von 3 Milliarden Euro entsteht mit der neuen Volksbank BraWo die größte unabhängige Filialbank der Region – wobei die Verschmelzung für die Kunden und Mitglieder weitestgehend unbemerkt von statten gehen wird: Die gewohnten Berater stehen weiter zur Verfügung. Öffnungszeiten bleiben unverändert, Bankkarten behalten ihre Gültigkeit. Lediglich die Kontonummern der Peiner Kunden müssen geändert werden, um Doppelungen auszuschließen. Die neue Volksbank BraWo wird über fünf Direktionen verfügen: Braunschweig, Gifhorn, Peine, Salzgitter und Wolfsburg. Braunschweig wird der Sitz des Vorstands sein, der sich wie folgt zusammensetzt: Jürgen Brinkmann (Vorsitzender), Gerhard Brunke, Michael F. Müller, Ralf Schierenböken und Mark Uhde. Gerhard Brunke wird Anfang 2017 nach erfolgreichem Abschluss der Fusion in den Ruhestand wechseln.

„Hier tun sich zwei kerngesunde Unternehmen zusammen, um sich weitere neue Geschäftsfelder zu erschließen, die über das klassische Bankgeschäft hinausgehen. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, neue Wege zu beschreiten und innovative Konzepte für unsere Region zu verwirklichen. Unser Dank gilt unseren Mitgliedern ebenso wie den Aufsichtsräten, die diesen Weg in eine erfolgreiche Zukunft geschlossen mitgehen“, betont Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo. Gerhard Brunke, Vorstandssprecher der Volksbank Peine, ergänzt: „Durch das positive Votum der Vertreterversammlungen können wir in eine erfolgreiche Zukunft mit der neuen Volksbank BraWo starten – zum Wohl unserer Mitglieder und Kunden, unserer Region und auch zum Wohle unserer engagierten Belegschaft.“

Bei der Fusion spielen Filialschließungen und Stellenabbau keinerlei Rolle. Im Gegenteil: Die Zahl der Ausbildungsplätze soll deutlich erhöht werden, damit dem steigendem Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs im Hause entsprochen werden kann. Die Fusion wird auch dazu beitragen, Synergien zu nutzen, um offene Stellen zu besetzen. Alle Filialen der beiden Banken bleiben unverändert erhalten. Den 150.000 Kunden stehen im künftigen Geschäftsgebiet, das von Hämelerwald vor den Toren Hannovers bis nach Klötze in Sachsen-Anhalt reicht, 48 Geschäftsstellen zur Verfügung.

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